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Nissan e-NV200 an einer Ladesäule (Symbolbild): Elektroautos helfen bei der Frequenzregelung
Nissan e-NV200 an einer Ladesäule (Symbolbild): Elektroautos helfen bei der Frequenzregelung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektromobilität: Elektrolieferwagen bringen als Netzspeicher Geld ein

Nissan e-NV200 an einer Ladesäule (Symbolbild): Elektroautos helfen bei der Frequenzregelung
Nissan e-NV200 an einer Ladesäule (Symbolbild): Elektroautos helfen bei der Frequenzregelung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

In Dänemark haben der Automobilhersteller Nissan und der Energieversorger Enel ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Elektroautos als Netzspeicher eingesetzt wurden. Für den Betreiber von Elektrofahrzeugen könnte das ein lohnendes Geschäft werden.

Fürs Parken zu bezahlen, das ist normal. In Dänemark aber könnten Autofahrer in Zukunft fürs Parken Geld bekommen - wenn sie ihr Elektroauto als Netzspeicher zur Verfügung stellen. Gerade für Flottenbetreiber könnte das ein lohnendes Geschäft werden.

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Im vergangenen Jahr haben der italienische Energieversorger Enel und Nissan in Dänemark ein Pilotprojekt gestartet: Der dänische Energieversorger Frederiksberg Forsyning hat an seinem Hauptsitz in Kopenhagen zehn Zwei-Wege-Ladesäulen (Vehicle-to-Grid, V2G) von Enel aufgestellt.

Elektroautos helfen bei Frequenzregelung

Dazu hat Frederiksberg Forsyning zehn Lieferwagen vom Typ Nissan e-NV200 angeschafft. Wenn die Fahrzeuge nicht unterwegs sind, werden sie an die Ladesäulen angeschlossen, um den Akku zu laden. Gleichzeitig dienen die Autos als Speicher, die bei Bedarf Strom für die Frequenzregelung ins Netz einspeisen können.

Die wachsende Zahl der Elektroautos stellt die Energieversorger vor neue Herausforderungen: Wenn viele Fahrer gleichzeitig ihr Auto an die Ladeeinrichtung hängen, zum Beispiel morgens an die Ladesäule am Arbeitsplatz oder abends zu Hause, kann das zu unerwarteten Netzschwankungen führen, die ausgeglichen werden müssen. Elektroautos, die an V2G-Ladesäulen hängen, sollen helfen, diese Schwankungen abzufangen.

V2G ist noch am Anfang

Über dieses Konzept wird bereits seit längerem gesprochen. V2G-Systeme stehen noch am Anfang. Sie werden jedoch gebraucht: Wenn man eine große Zahl Elektroautos auf die Straße bringe ohne eine Kontrolle darüber, wie sie das Stromnetz beeinflussen, könnte das neue Probleme schaffen, sagte Francisco Carranza, Leiter des Bereichs Energiedienstleistungen bei Nissan, der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.

Eine V2G-Lösung könnte sich für Besitzer von Elektroautos lohnen: In dem Jahr des Pilotprojekts hätten zehn Elektrolieferwagen zusammen rund 1.300 Euro eingebracht, sagte Carranza.


eye home zur Startseite
hausaffe 16. Aug 2017

man könnte auch jeweils im auto und aus n halbwegs intelligenten zähler und sicherungen...

hausaffe 16. Aug 2017

voll nicht unbedingt nur so viel wie für den nächsten tag benötigt wird...

bplhkp 15. Aug 2017

Auf Going Electric werden gerade Lieferzeiten von 4 Monaten diskutiert - wovon 2 Monate...

Tantalus 15. Aug 2017

Selbst ohne Rekuperation dürfte ein E-Motor in diesem Szenario einem Verbrenner...

Ach 15. Aug 2017

Würde ich auch so schätzen. 60% bis 80%, oder auch 50% bis 80% als Netzspeicher zur...



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