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Elektromobilität: ECD baut den Land Rover zum Elektroauto um

Aus dem spartanischen Geländewagen wird ein luxuriöses E-Gefährt .
/ Werner Pluta
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Elektrischer Land Rover: Kultstatus in den USA (Bild: ECD)
Elektrischer Land Rover: Kultstatus in den USA Bild: ECD

Elektrisch durchs Gelände: Das US-Unternehmen ECD rüstet den Land Rover zum Elektroauto um. Der Antriebsstrang stammt von Tesla.

Im Leiterrahmen des Land Rovers sei genug Platz für den Akku, die Steuereinheit und die Antriebseinheit, sagte Scott Wallace, einer der Gründer von ECD, dem US-Onlinemagazin Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) . "Das Schöne am Land Rover ist, dass wir hier viel Platz zum Spielen haben."

ECD stattet den britischen Geländewagen mit einem 335 Kilowatt starken Antrieb aus. Es ist der Heckmotor aus dem Tesla Model S. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 100 Kilowattstunden und stammt ebenfalls von Tesla. Die Reichweite beträgt laut ECD rund 350 km.

Der E-Land-Rover hat einen tiefen Schwerpunkt

Der fertige Elektro-Land-Rover hat ungefähr das Gewicht eines vollgetankten Land Rovers mit V8-Motor. Allerdings liege der Schwerpunkt tiefer, so dass sich das Auto tendenziell besser fahre, sagte Wallace.

ECD hat sich darauf spezialisiert, die britischen Geländewagen zu modifizieren. Das Unternehmen ersetzt den originalen Motor durch ein V8-Aggregat des US-Automobilkonzerns General Motors. Außerdem wird das spartanische Interieur des Land Rovers durch eine schickere Einrichtung ausgetauscht.

Die so veredelten britischen Traditionsfahrzeuge haben in den USA einen gewissen Kultstatus erlangt. Der hat allerdings auch seinen Preis. Der elektrische Land Rover von ECD(öffnet im neuen Fenster) kostet zwischen 200.000 und 270.000 US-Dollar.

Eine etwas günstigere Alternative bietet das britische Unternehmen Twisted Automotive: Es baut das Elektroauto Twisted NAS-E , das dem Land Rover sehr ähnlich sieht und ab umgerechnet rund 170.000 Euro zu haben ist. In den USA bereitet das Startup Bollinger die Serienproduktion der elektrisch angetriebenen Geländewagen B1 und B2 vor, deren Design sich ebenfalls an dem des britischen Fahrzeugs orientiert.


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