Elektromobilität: e.Go baut wieder Autos

Das Aachener Startup e.Go hat unter dem neuen Besitzer die Produktion wieder aufgenommen. Die Elektroautos gibt es künftig in zwei weiteren Farben.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroauto e.Go Life: lädt künftig schneller und ist in zwei weiteren Farben erhältlich
Elektroauto e.Go Life: lädt künftig schneller und ist in zwei weiteren Farben erhältlich (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Das Mini-Elektroauto ist wieder da: Unter dem neuen Besitzer des Startups e.Go ist die Produktion wieder angelaufen. 15 Monate lang war in der Fabrik in Aachen nicht gearbeitet worden.

Die ersten Fahrzeuge liefen vom Band, berichtet das Online-Magazin Edison. In den vergangenen Wochen seien rund 100 Bestellungen bei dem Unternehmen eingegangen. Das Unternehmen hatte den Neustart im Juni angegekündigt.

Das Unternehmen, eine Ausgründung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH), gehört seit vergangenem Jahr der ND Group. Die Beteiligungsgesellschaft aus Eindhoven in den Niederlanden hat seither einiges verändert. Unter anderem den Namen: Aus e.Go Mobile wurde Next.E.Go Mobile.

Es wurde zu sehr auf Technik geachtet

Daneben hat die ND Group einige Strukturen verändert. Unter anderem seien Produktion und Prozesse verbessert worden. Zuvor habe das Augenmerk auf der Technik gelegen und dabei seien die Kosten vergessen worden, sagte Verwaltungsratschef Ali Vezvaei im Gespräch mit Edison. "Es gab eine Überfokussierung auf Exzellenz. So wurde Perfektion zum Feind des Guten."

Die ND Group wolle aus dem Technologieprojekt ein Geschäft "mit Blick auf die Weltwirtschaft" machen, sagte Vezvaei. Unter anderem plant die ND Group, e.Go in den kommenden zwölf Monaten entweder in den USA oder in Europa an die Börse zu bringen. Es soll eine weitere Fabrik in Europa gebaut werden sowie möglicherweise eine in Mexiko, wo Autos für den US-Markt produziert werden sollen.

Es gibt vier statt zwei Farben

Veränderungen gibt es auch beim Fahrzeug: Unter e.Go-Gründer Günther Schuh bot das Unternehmen seine Autos nur in Blau und Weiß an. Jetzt sind Rot und Graumetallic hinzugekommen. Zudem bekommen die Kleinwagen in Kürze leistungsfähigere Lader, die mit 11 kW statt mit 3,7 kW laden. Schuh hatte auf den 3,7-kW-Lader gesetzt, um die Kosten niedrig zu halten, wie er 2019 bei der Übergabe der ersten Autos sagte.

Das Wichtigste ist laut Vezvaei jetzt aber, die Produktion wieder in Gang zu bringen. Unter anderem müssen dafür neue Mitarbeiter angestellt werden: Von früher einmal 500 Beschäftigten arbeiten jetzt noch 350 bei e.Go. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen 500 Autos bauen. Für 2022 sind 2.500 geplant. Zudem sollen bis zum kommenden Sommer drei neue Modelle auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SpaceReptile 07. Jul 2021

dann geh zu heise ach ne, die berichten das gleiche (www.heise.de/thema/Elektroauto...

Megusta 06. Jul 2021

also grade der E-Up ist auch keine Kanone - die Sitze miserabel, Qualität minderwertig...

gelöscht 06. Jul 2021

Die sind aber handgeschmiedet mit ganz viel Liebe! Und so viel ich weiß sogar ohne...

dummzeuch 06. Jul 2021

Mit anderen Worten: Es wird dafür niemals genug Käufer geben.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Augen
Besser sehen bei der Bildschirmarbeit

Arbeitsplatzbrille, Blaulichtfilter, Glaukom: Was ist bei langen Arbeitszeiten am Monitor zu beachten? Eine Augenärztin gibt Tipps.
Von Peter Steinlechner

Augen: Besser sehen bei der Bildschirmarbeit
Artikel
  1. Elektroauto: Tesla will den Cybertruck schwimmfähig machen
    Elektroauto
    Tesla will den Cybertruck schwimmfähig machen

    Teslas elektrischer Pick-up soll laut Elon Musk mindestens 100 Meter weit durchs Wasser schwimmen.

  2. Do Kwon: Terra-Luna-Gründer wird vorerst nicht ausgeliefert
    Do Kwon
    Terra-Luna-Gründer wird vorerst nicht ausgeliefert

    Eigentlich sollte Do Kwon wegen des Zusammenbruchs der Kryptowährung Terra aus Montenegro abgeschoben werden - das Berufungsgericht wies die Entscheidung zurück.

  3. Frigate: Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang
    Frigate
    Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang

    Mit der Open-Source-Software Frigate lässt sich eine moderne Videoüberwachung realisieren - ohne Hersteller-Cloud und unabhängig von der Hardware.
    Von Dominik Haas

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • MSI XMAS-Sale • Switch-Spiele -80% • Crucial P5 Plus SSD 500GB 39,99€ • Nur noch kurz: 3 für 2 Games-Aktion (PS5, PS4, Xbox, PC) • Apple Week • AVM Fritz Box 7510 74,99€ • Avatar, AC: Mirage & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ [Werbung]
    •  /