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Elektromobilität: Die erste Ultraschnellladestation lädt mit 450 Kilowatt

Laden wie Tanken: BMW und Porsche haben das Laden an der ersten Ultraschnellladesäule demonstriert. Dort lässt sich der Akku des Elektroautos in wenigen Minuten laden. Die Autos sind aber noch Prototypen.

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Elektroauto an einer Ladesäule (Symbolbild): Laden wie Tanken
Elektroauto an einer Ladesäule (Symbolbild): Laden wie Tanken (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Strom für 100 Kilometer in weniger als drei Minuten: Das Projekt Fastcharge hat an einer Raststätte in Bayern den Prototyp einer Ladestation vorgestellt, an der mit 450 Kilowatt (kW) geladen werden kann. Dort dauert das Laden nicht viel länger als das Betanken eines Autos.

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Laden wie Tanken ist das Ziel des 2017 gestarteten Projekts Fastcharge, an dem die Automobilhersteller BMW und Porsche, die beiden ‎Elektrotechnik-Unternehmen Siemens und Phoenix Contact sowie der Ladeinfrastrukturanbieter Allego beteiligt sind. Gemeinsam entwickeln sie ein Ultraschnellladesystem auf der Basis des Combined Charge System. Geladen wird aber nicht mit der üblichen Ladeleistung 50 kW, sondern mit bis zu 450 kW und einer Spannung bis zu 920 Volt.

Der Prototyp wurde auf einem Autohof in Jettingen-Scheppach, an der A8 zwischen Ulm und Augsburg, aufgestellt. Dort hätten BMW und Porsche mit zwei eigens dafür präparierten Fahrzeugen das Ultraschnellladen demonstriert, berichtet das auf Elektromobilität spezialisierte Onlinenachrichtenangebot Electrive. BMW hatte dafür einen i3 mit einem Hochvoltakku mit einer Netto-Kapazität von 57 Kilowattstunden (kWh) ausgestattet. Diese wird mit 175 kW geladen. In einer Viertelstunde war der Akku von 10 auf 80 Prozent geladen. Bei einem normalen i3 dauert das drei Mal so lang.

Porsche hatte einen umgebauten Panamera mitgebracht, dessen Akku eine Netto-Kapazität von rund 90 kWh hat. Dieser konnte mit einer Leistung von 400 kW geladen werden. Das ermöglichte, in weniger als drei Minuten genug Strom für eine Reichweite von 100 Kilometern zu laden. Der Lader sei relativ laut, schreibt Electrive: Ladestation und Fahrzeuge brauchen leistungsfähige Kühlsysteme. Die Kabel, die Phoenix Contact liefert, werden ebenfalls gekühlt.

Die Ultraschnellladestation ist ab sofort im Einsatz. Sie passt die Ladeleistung automatisch an den Akku an - die Elektroautofahrer müssen also keine Angst haben, dass sie ihren Akku grillt.

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Harddrive 18. Dez 2018

KLar ist eine Garage schnell gebaut. Aber erstmal muss man eine bauen wollen, was aber...

Patrick1983 17. Dez 2018

Warum das? Ich bin regelmäßig 900 km am Stück ohne Pausen gefahren mit Tempomat zwischen...

thinksimple 16. Dez 2018

Hallo? Geh mal etwas Energietechnik studieren. Wenn 20 Stationen mit 50kW laden sinds...

Josia 15. Dez 2018

Das Model 3 lässt sich mit 15kWh/100km fahren und der IONIQ sogar noch mit etwas...

Anonymer Nutzer 14. Dez 2018

Das kann man so pauschal nicht sagen. Verbraucht das Fahrzeug nämlich 5x weniger oder...


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