Toyotas Brennstoffzellen-Truck fährt in Los Angeles

Seit Herbst 2017 setzt der japanische Automobilkonzern einen Brennstoffzellen-Sattelschlepper im Hafen von Los Angeles ein. Projekt Portal heißt das Gefährt. Es ist ein umgebauter Schwerlastsattelschlepper T680 des US-Herstellers Kenworth, ein sogenannter Class-8-Truck. Bei einer Leistung von 500 Kilowatt kam die Version Alpha 321 Kilometer weit. Das reichte für Kurzstreckentransporte im Hafen von Los Angeles und Long Beach.

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Im Jahr darauf stellte Toyota eine Version Beta vor. Wichtigste Änderung war ein größerer Tank, der dem Truck zu mehr Reichweite verhalf: Dieses Fahrzeug schafft 482 Kilometer.

Der Truck hat die Brennstoffzelle des Mirai

Bei der Entwicklung haben die Japaner einen Vorteil: Sie hatten schon eine Brennstoffzelle zur Verfügung. Sie stammt vom Mirai. Für die größere Leistung hat Toyota zwei der Brennstoffzellensysteme aus dem Pkw eingebaut. Inzwischen arbeitet Toyota an einem neuen Lkw, zusammen mit dem japanischen Nutzfahrzeughersteller Hino Motors.

Auch dieser Lkw, ein 25-Tonner, erhält zwei Brennstoffzellen-Stacks aus dem Mirai, allerdings aus dem neuen. Die Reichweite soll rund 600 Kilometer betragen. In den Tanks wird der Wasserstoff mit einem Druck von 700 bar gespeichert. Das ist eher ungewöhnlich - die Nutzfahrzeuge haben meist 350-bar-Tanks. 700 bar ist bei Pkw üblich.

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Grund für Toyotas Engagement ist das Ziel der japanischen Regierung unter Premierminister Shinzo Abe, das Land zu einer Wasserstoffwirtschaft umzubauen. Das soll in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft umgesetzt werden. Beteiligt sind beispielsweise einige der großen japanischen Konzerne, darunter eben auch Toyota. Wegen der Fokussierung auf die Brennstoffzelle hat der Konzern noch kein Elektroauto mit Akku im Angebot.

Südkorea fördert Brennstoffzellenautos

Doch nicht nur Japan, auch im benachbarten Südkorea fördert die Regierung massiv Wasserstoff als Energieträger. Entsprechend entwickelt auch der südkoreanische Automobilkonzern Hyundai an dieser Technik: Der Hyundai H2 Xcient ist ein knapp zehn Meter langer Lkw mit Ladefläche und mit einem Gewicht von 18 Tonnen.

Das Fahrzeug hat einen Antrieb mit einer maximalen Leistung von 350 Kilowatt. Den Strom liefern zwei parallel geschaltete Brennstoffzellen-Stacks mit einer Leistung von jeweils 95 Kilowatt. Das Fahrzeug verfügt über sieben Wasserstofftanks mit einer Kapazität von 35 Kilogramm Wasserstoff. Damit soll das Fahrzeug über 400 Kilometer weit kommen.

Daneben planen die Südkoreaner auch einen Class-8-Sattelschlepper mit Brennstoffzelle, den sie auf einer Nutzfahrzeugmesse in den USA im vergangenen Herbst vorgestellt haben. Das Fahrzeug ist für den US-Markt gedacht, hat dafür aber ein ungewöhnliches Design.

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McWiesel 14. Apr 2020

Is jetzt ein Witz, oder? Das Verhältnis dazu sah man an den ersten Zeppelinen. 100m...

senf.dazu 12. Apr 2020

Und was wenn wir wie heute schon morgen auch den größten Teil der Energie importieren...

VigarLunaris 10. Apr 2020

.... Es gibt auch keine sauberen Batterien für Fahrzeuge oder sonstige Treibstoffe die...

Reitgeist 10. Apr 2020

Nur auf den Wirkungsgrad zu schauen ist allerdings auch ein Irrglaube, dem insbesondere...

Gamma Ray Burst 10. Apr 2020

Wasserstoff als Grundlage ist zwar noch nicht perfekt, aber im Gegensatz zu...



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