Elektromobilität: China will Verbrennungsmotoren abschaffen

Das größte Autoland steigt um. Die chinesische Regierung will keine Autos mehr, die mit fossilen Treibstoffen fahren. Ein Datum für den Umstieg auf Elektroautos steht noch nicht fest.

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Tesla Model S in Kopenhagen: kein Termin für Verbrennerverbot in Deutschland
Tesla Model S in Kopenhagen: kein Termin für Verbrennerverbot in Deutschland (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Keine Verbrennungsmotoren im Reich der Mitte: Die chinesische Regierung plant ein Verbot von Autos mit konventionellen Antrieben. Das habe der stellvertretende Wirtschaftsminister Xin Guobin bei einer Veranstaltung der Automobilindustrie in Tianjin angekündigt, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

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Einige Länder hätten bereits einen Zeitrahmen, wann dort keine Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb mehr gebaut und verkauft werden dürften, sagte Xin. In China erarbeite das Ministerium für Industrie und Informationstechnik einen Zeitplan. Die Automobilhersteller sollten ihre Strategie darauf einstellen. Wann ein solches Verbot in Kraft treten wird, ist noch nicht klar.

Die meisten Autos werden in China gebaut

Diese Ankündigung hat Gewicht: China ist der größte Automobilmarkt der Welt. Seit 2008 werden dort die meisten Autos gebaut. 2016 waren es 28 Millionen Autos - das ist etwa ein Drittel der im vergangenen Jahr gebauten Autos. China ist aber nicht nur bei Fahrzeugen mit Verbrennungsantrieb vorn: 2016 hat China die USA als größten Absatzmarkt für Elektroautos überholt. Dort sind rund eine halbe Million Elektroautos angemeldet. Hinzu kommen über 200 Millionen elektrische Zweiräder sowie über 300.000 Elektrobusse.

Ein Umstieg auf Elektroautos könnte den Bedarf an Erdöl senken. China ist der zweitgrößte Verbraucher von Erdöl. Das dürfte positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. China hat ein massives Umweltproblem: In vielen Teilen des Landes gibt es Smog, besonders stark im Winter, wenn zu den Abgasen des Verkehrs, der Industrieanlagen und Kohlekraftwerke noch die der Kohleöfen hinzukommen. Schanghai liegt bei den Städten mit der schlimmsten Luftverschmutzung auf den vorderen Plätzen.

Einige Länder wollen Verbrennungsmotoren abschaffen

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Vorbild sind einige europäische Länder: In den Niederlanden etwa forderten die Sozialdemokraten im vergangenen Jahr, ab 2025 keine Autos mehr zuzulassen, die fossile Treibstoffe verbrennen. Ab dem Jahr sollen in Norwegen nur noch abgasfreie Pkw und kleinere Nutzfahrzeuge verkauft werden. Die Regierungen von Frankreich und Großbritannien wollen Verbrennungsmotoren 2040 abschaffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zwar kürzlich für ein Verbot von Verbrennungsfahrzeugen ausgesprochen. Auf einen Zeitpunkt wollte sie sich jedoch nicht festlegen. Im aktuellen Bundestagswahlkampf ist die Zukunft der Mobilität ein wichtiges Thema. Die Vorstellungen der Parteien dazu sind sehr unterschiedlich.

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Luke321 12. Sep 2017

Ja nur ist seitdem nicht viel passiert. Auch die nicht PlugIn two mode hybride sind...

ChMu 12. Sep 2017

Neodymium (Nd) ist sehr haeufig vohanden. Keine Probleme. Mit Nickel und Kupfer zu...

chithanh 12. Sep 2017

Wenn man einmal im Monat eine solche Strecke fährt, ist es denke ich gangbar, alle 200...

ArcherV 12. Sep 2017

Imho liegt die Zukunft in der Fusionskraft :)

Dwalinn 12. Sep 2017

Also bei risikospielen wird light Bier verkauft.... wenn man das als Bier bezeichnen will



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