Elektromobilität: Bundesregierung legt neues Förderprogramm für Wallboxen auf

Das Finanzministerium stellt 300 Millionen Euro für die Förderung privater Ladepunkte bereit.

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Wallbox von VW: rund 620.000 Anträge
Wallbox von VW: rund 620.000 Anträge (Bild: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images)

Der Aufbau einer privaten Ladeinfrastruktur wird weiter gefördert: Das Bundesfinanzministerium hat das Programm zur Förderung privater Ladestationen aufgestockt. Das hatte das Verkehrsministerium gefordert.

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Eine Antragstellung sei "in Kürze wieder möglich", heißt es auf der Webseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Bundesregierung fördert die Installation einer privaten Ladestation mit bis zu 900 Euro.

Das Programm war im November vergangenen Jahres gestartet und stieß auf großes Interesse: Bis März waren mehr als 300.000 Anträge bei der KfW eingegangen.

Zweimal hat die Bundesregierung die Förderung aufgestockt, von 300 Millionen Euro auf schließlich 500 Millionen Euro. Laut Verkehrsministerium wurde damit die Installation von rund 620.000 Wandladestationen gefördert.

"Hilfe, das Geld ist alle"

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Anfang des Monats war das Geld jedoch aufgebraucht. In den Haushaltsverhandlungen im Juni habe es das Angebot an das Verkehrsministerium gegeben, mehr Geld für Lademöglichkeiten in Wohngebäuden bereitzustellen, berichtete die die Deutsche Presse (dpa) unter Berufung auf eine Quelle im Umfeld der Regierung. Allerdings habe das Verkehrsministerium dies zunächst ausgeschlagen, dann aber wenige Wochen später gerufen: "Hilfe, das Geld ist alle."

Inzwischen hat das Finanzministerium weitere Fördermittel bereitgestellt. Statt der von Scheuer geforderten 200 Millionen Euro sind es sogar 300 Millionen Euro. Das Geld stammt laut dpa aus dem Energie- und Klimafonds.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

"Ich freue mich, dass uns Olaf Scholz weitere 300 Millionen Euro zur Verfügung stellt, dass wir in Kürze unsere Wallbox-Förderung fortsetzen können", sagte Scheuer. "Laden muss überall und jederzeit möglich sein. Eine flächendeckende und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen auf klimafreundliche E-Autos umsteigen."

Eine positive Reaktion gab es auch aus der Industrie: "Das wird den Ausbau der Elektromobilität beschleunigen und helfen, die Klimaziele zu erreichen", sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

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