Abo
  • Services:
Anzeige
Elektromietauto in Paris (Symbolbild): BMW, Daimler und Volkswagen sind dabei.
Elektromietauto in Paris (Symbolbild): BMW, Daimler und Volkswagen sind dabei. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektromobilität: Bundesregierung beschließt Kaufprämie für Elektroautos

Elektromietauto in Paris (Symbolbild): BMW, Daimler und Volkswagen sind dabei.
Elektromietauto in Paris (Symbolbild): BMW, Daimler und Volkswagen sind dabei. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Jetzt also doch: Deutschland führt eine Kaufprämie für Elektroautos ein. Die Prämie ist Teil eines Förderprogramms für Elektromobilität. Auch die Hersteller müssen sich beteiligen: Sie übernehmen die Hälfte der Kaufprämie.

Jetzt bekommt auch Deutschland eine Kaufprämie für Elektroautos: Wer demnächst ein solches Fahrzeug kauft, muss für das Auto einige Tausend Euro weniger bezahlen als bisher. Darauf haben sich die Bundesregierung und einige Automobilhersteller geeinigt. Die Kaufprämie ist Teil eines neues Förderprogramms für die Elektromobilität.

Anzeige

Beim Kauf eines Elektroautos beträgt die Kaufprämie 4.000 Euro. Wer sich für einen Pluginhybrid entscheidet, erhält 3.000 Euro. Das Geld kommt zur Hälfte vom Staat, die andere Hälfte übernimmt der Hersteller. Zum Start sind BMW, Daimler und Volkswagen dabei.

Die Hersteller zahlen die halbe Prämie

Insgesamt stellt die Bundesregierung für Elektromobilität eine Milliarde Euro bereit. Davon sollen 300 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur eingesetzt werden. 600 Millionen Euro gehen in die Kaufprämie. Die Hersteller sollen die gleiche Summe bereitstellen. Der Rest des Geldes, das aus dem Energie- und Klimafonds kommt, soll für die Entwicklung neuer Akkus sowie die Wiederansiedlung der Akkuherstellung in Deutschland aufgewendet werden.

Auf diese Weise wolle die Bundesregierung ihrem eigenen, 2009 definierten Ziel näherkommen, eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Von derzeit 45 Millionen Autos in Deutschland sind nach seinen Angaben 33.000 Elektroautos und 19.000 Pluginhybride. So soll in den nächsten Jahren die Zahl der Elektroautos zumindest einmal auf über 500.000 steigen.

Wo Prämien gezahlt werden, gibt es mehr Elektroautos

Die Idee ist, mit der Prämie einen Kaufanreiz für Elektroautos zu schaffen. Vorbild sind etwa Großbritannien, Frankreich und Norwegen, wo es solche Prämien bereits gibt. Dort sind deutlich mehr Elektrofahrzeuge unterwegs als hierzulande. Die Maßnahme sei zeitlich begrenzt und dazu gedacht, "um Elektromobilität möglichst schnell marktfähig zu bekommen" , sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Wenn mehr dieser Fahrzeuge produziert und abgesetzt würden, dann sinke auch ihr Preis.

Die Prämie werde im "Windhundverfahren" vergeben, sagte Schäuble. "Wer zuerst kommt, bekommt die Förderung. Wer zu spät kommt, hat aber schon den Skaleneffekt." Die Bundesregierung hat sich zunächst mit BMW, Daimler und Volkswagen auf die Prämie geeinigt. Andere Hersteller, auch aus dem Ausland, könnten sich aber gern beteiligen, sagte Schäuble. Wenn sich der Hersteller an dem Programm beteilige, dann habe der Kunde Anspruch auf die gleiche Summe vom Bund.

Eine Liste soll Missbrauch verhindern

Damit sich die Hersteller nicht vor der Prämie drücken können, will die Regierung eine Liste der infrage kommenden Elektroautos erstellen lassen. In diese wird auch der Kaufpreis für die Fahrzeuge aufgenommen, auf den die Prämie gewährt wird. Damit will die Regierung verhindern, dass die Hersteller den Preis hochsetzen und diesen dann mit 2.000 Euro rabattieren.

Die Bundesregierung, vor allem Finanzminister Schäuble, hatte eine direkte finanzielle Förderung von Elektroautos lange abgelehnt. Anfang des Jahres zeichnete sich eine Änderung in der Haltung ab: Das Umwelt-, das Verkehrs- und das Wirtschaftsministerium einigten sich auf eine Kaufprämie.


eye home zur Startseite
Unfug 06. Mai 2016

Das ist nicht ganz vergleichbar. Denn Elektroautos sind immernoch Kleinserien Selbst...

Unfug 06. Mai 2016

in 5 Minuten voll Laden ist Physikalisch schwer möglich. Denn der Strom den du verfahren...

Unfug 06. Mai 2016

aber auch an was man sich alles so aufhalten kann.....

Unfug 06. Mai 2016

RICHTIG! du sprichst mir aus der Seele. Manchmal kann ein Weg auch über die Miete eines...

Unfug 05. Mai 2016

Das sind genau die Aussagen die nie eine Veränderung zulassen dusseliges...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit
  2. thyssenkrupp AG, Essen
  3. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren
  4. T-Systems International GmbH, München, Hamburg, Darmstadt, Bonn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 13,49€
  2. 8,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered: "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
Starcraft Remastered
"Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Blizzard Overwatch bekommt Deathmatches
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

  1. Re: Was für ein Schwachsinn

    masel99 | 20:45

  2. Re: So wird das nichts!

    Deff-Zero | 20:29

  3. Re: Technische Details

    logged_in | 20:22

  4. Re: Hash des Bildes Schriftart auswählen

    logged_in | 20:16

  5. Bringt nix wenn der Backbone nicht mit wächst

    coolbit | 20:08


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel