Elektromobilität:BMW und Nissan wollen in die Formel E
Die Formel E gewinnt an Prestige: Mehrere bekannte Hersteller wollen sich an der Elektrorennserie beteiligen. Darunter ist auch ein deutscher Automobilkonzern.
Unklar ist, in welcher Weise die Hersteller in der Formel E antreten wollen: mit einem eigenem Team oder als Partner eines existierenden Teams. Nissan will laut Autosport schon in der nächsten Saison dabei sein. Die Zeit, bis dahin einen eigenen Antriebsstrang zu entwickeln, dürfte etwas kurz sein.
Allerdings hat Nissan bereits Erfahrung mit Elektrorennen: 2014 startete Nissan mit einem experimentellen Elektroboliden beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Die Japaner wollten 2015 regulär mit einen Hybridsportwagen in die Prototypenserie LMP1-H einsteigen, gaben den Plan dann aber kurzfristig auf.
Bild 1/53: Schnell und leise: Elektrorenner in Berlin (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 2/53: Am 23. Mai 2015 fand der achte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft statt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 3/53: Am 23. Mai 2015 der achte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft statt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 4/53: Am 23. Mai 2015 findet der achte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft statt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 5/53: Am 23. Mai 2015 fand der achte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft statt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 6/53: ... auf dem Gelände des alten Tempelhofer Flughafens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 7/53: ... auf dem Geläden des alten Tempelhofer Flughafens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 8/53: Dort war zuvor ein knapp 2,5 km langer Kurs abgesteckt worden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 9/53: Anstehen für den Pit Walk: Zuschauer konnten... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 10/53: Anstehen für den Pit Walk: Zuschauer konnten ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 11/53: ...einen Besuch in der Boxengasse buchen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 12/53: ... einen Besuch in der Boxengasse buchen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 13/53: Im Fahrerlager. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 14/53: Im Fahrerlager (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 15/53: Die Renner im Parc fermé nach der Qualifikation. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 16/53: Die Renner im Parc fermé nach der Qualifikation. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 17/53: Die Renner im Parc fermé nach der Qualifikation (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 18/53: Fürs Rennen werden sie zurück in die Box geschoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 19/53: Das Safety ist ein BMW i8, ein Hybridsportwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 20/53: Der Streckenarzt ist mit BMW i3 unterwegs, einem Elektroauto. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 21/53: Der Streckenarzt ist mit einem BMW i3 unterwegs, einem Elektroauto. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 22/53: Rekordverdächtig: Ein Korso von 577 Elektrofahrzeugen fuhr rund um den Kurs. Das soll einen Eintrag ins Guinness-Buch bringen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 23/53: Schlangestehen für Autogramme. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 24/53: Schlangestehen für Autogramme (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 25/53: Die Fahrer saßen in den ehemaligen Schaltern der Fluggesellschaften. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 26/53: Darunter waren der ehemalige Formel-1-Fahrer Lucas di Grassi ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 27/53: Darunter waren der ehemalige Formel-1-Fahrer Lucas die Grassi ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 28/53: ... und Nicolas Prost, Sohn des bekannten Rennfahrers Alain Prost. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 29/53: Formula EJ, der DJ der Formel E. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 30/53: Formula EJ, der DJ der Formel E (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 31/53: Einer der Fan Boosts ging an Nelson Piquet junior. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 32/53: Einer der Fan-Boosts ging an Nelson Piquet junior. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 33/53: Lucas di Grassi im Gespräch mit Alejandro Agag, dem Gründer der Formel E. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 34/53: Lucas di Grassi im Gespräch mit Alejandro Agag, dem Gründer der Formel E (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 35/53: Hans-Jürgen Abt, Chef des Teams Abt Motorsport (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 36/53: Jarno Trulli qualifizierte sich auf Startplatz 1. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 37/53: Loic Duval im Gespräch mit seinem Renningenieur. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 38/53: Loic Duval im Gespräch mit seinem Renningenieur (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 39/53: Jetzt geht es gleich los. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 40/53: Nick Heidfeld setzt den Helm auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 41/53: Der entscheidende Moment des Rennens: Kurz nach dem Start überholt di Grassi (Mitte) Trull (links) und setzt sich an die Spitze. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 42/53: Der entscheidende Moment des Rennens: Kurz nach dem Start überholt di Grassi(Mitte) Trull (links) und setzt sich an die Spitze. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 43/53: Der entscheidende Moment des Rennens: Kurz nach dem Start überholt di Grassi (Mitte) Trull (links) und setzt sich an die Spitze. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 44/53: Der entscheidende Moment des Rennens: Kurz nach dem Start überholt di Grassi (Mitte) Trulli (links) und setzt sich an die Spitze. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 45/53: Während di Grassi davon zog, wurde im Feld um die Positionen gekämpft. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 46/53: Während di Grassi davonzog, wurde im Feld um die Positionen gekämpft. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 47/53: Scott Speed im Andretti. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 48/53: Scott Speed im Andretti (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 49/53: Zweikampf: Karun Chandok im Mahindra vor Charles Pic im Next EV. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 50/53: Zweikampf: Karun Chandok im Mahindra vor Charles Pic im Next EV (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 51/53: Stephane Sarrazin, Team-Kollege von Heidfeld bei Venturi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 52/53: Stephane Sarrazin, Team-Kollege von Heidfeld bei Venturi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 53/53: Di Grassi kam vor Jerome d'Ambrosio und Sébastien Buemi ins Ziel. Er wurde jedoch später disqualifiziert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Nissan prüfe derzeit, wie ein Engagement in der Formel E in die langfristige Rennsportstrategie des Konzerns passe, bestätigte das Unternehmen dem Magazin. Dazu gehört sicher auch eine Absprache mit Partner Renault, der bereits sehr erfolgreich mit dem Renault-E-Dams-Team(öffnet im neuen Fenster) in der Formel E startet.
Das Safety Car ist ein BMW
BMW ist bisher zwar in der Rennserie vertreten – aber nicht im Starterfeld: Der bayerische Hersteller stellt das Medical Car, einen i3 , sowie das Safetycar, einen i8 .
BMW hat sich bisher geweigert, in der Formel E anzutreten. Grund ist der Fahrzeugwechsel zur Mitte des Rennens. Allerdings könnte dieses Hindernis bald verschwinden: Ab der Saison 2018/19 sollen, so plant die die Formel E, die Akkus so weit entwickelt sein, dass eine Ladung für die komplette Renndistanz ausreicht.
Was macht BMW?
Bis dahin könnte das Unternehmen ein eigenen Antriebsstrang entwickeln – das Chassis bleibt weiterhin einheitlich. In der Zwischenzeit könnte BMW als Partner eines bereits vorhandenen Teams Erfahrungen im E-Rennsport sammeln.
Sicher ist, dass der britische Hersteller Jaguar ab der kommenden dritten Saison mit einem eigenen Team in der Formel E antritt. Derzeit läuft die zweite Saison der Elektrorennserie – am vergangenen Samstag fand der fünfte von insgesamt elf Läufen statt. Am 21. Mai startet die Rennserie in Berlin .