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Elektromobilität: BMW und Nissan wollen in die Formel E

Die Formel E gewinnt an Prestige: Mehrere bekannte Hersteller wollen sich an der Elektrorennserie beteiligen. Darunter ist auch ein deutscher Automobilkonzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Formel-E-Rennwagen (bei Testfahrten in Donington Park, 2014): Jaguar ist ab der dritten Saison dabei.
Formel-E-Rennwagen (bei Testfahrten in Donington Park, 2014): Jaguar ist ab der dritten Saison dabei. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Zuwachs für die Formel E: Die Automobilhersteller BMW und Nissan erwägen den Einstieg in die elektrische Rennserie. Das berichtet das britische Motorsportmagazin Autosport unter Berufung auf eine Reihe von Quellen.

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Unklar ist, in welcher Weise die Hersteller in der Formel E antreten wollen: mit einem eigenem Team oder als Partner eines existierenden Teams. Nissan will laut Autosport schon in der nächsten Saison dabei sein. Die Zeit, bis dahin einen eigenen Antriebsstrang zu entwickeln, dürfte etwas kurz sein.

Nissan fährt nicht in der LMP1-H-Serie

Allerdings hat Nissan bereits Erfahrung mit Elektrorennen: 2014 startete Nissan mit einem experimentellen Elektroboliden beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Die Japaner wollten 2015 regulär mit einen Hybridsportwagen in die Prototypenserie LMP1-H einsteigen, gaben den Plan dann aber kurzfristig auf.

  • Schnell und leise: Elektrorenner in Berlin (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am 23. Mai 2015 fand der achte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft statt, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... auf dem Gelände des alten Tempelhofer Flughafens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dort war zuvor ein knapp 2,5 km langer Kurs abgesteckt worden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Anstehen für den Pit Walk: Zuschauer konnten ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... einen Besuch in der Boxengasse buchen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Fahrerlager (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Renner im Parc fermé nach der Qualifikation (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Fürs Rennen werden sie zurück in die Box geschoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Safety ist ein BMW i8, ein Hybridsportwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Streckenarzt ist mit einem BMW i3 unterwegs, einem Elektroauto. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Rekordverdächtig: Ein Korso von 577 Elektrofahrzeugen fuhr rund um den Kurs. Das soll einen Eintrag ins Guinness-Buch bringen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schlangestehen für Autogramme. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Fahrer saßen in den ehemaligen Schaltern der Fluggesellschaften. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Darunter waren der ehemalige Formel-1-Fahrer Lucas die Grassi ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und Nicolas Prost, Sohn des bekannten Rennfahrers Alain Prost. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Formula EJ, der DJ der Formel E (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Einer der Fan-Boosts ging an Nelson Piquet junior. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Lucas di Grassi im Gespräch mit Alejandro Agag, dem Gründer der Formel E (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Hans-Jürgen Abt, Chef des Teams Abt Motorsport (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Jarno Trulli qualifizierte sich auf Startplatz 1.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Loic Duval im Gespräch mit seinem Renningenieur (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Jetzt geht es gleich los. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nick Heidfeld setzt den Helm auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der entscheidende Moment des Rennens: Kurz nach dem Start überholt di Grassi (Mitte) Trulli (links) und setzt sich an die Spitze. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Während di Grassi davonzog, wurde im Feld um die Positionen gekämpft. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Scott Speed im Andretti (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zweikampf: Karun Chandok im Mahindra vor Charles Pic im Next EV (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Stephane Sarrazin, Team-Kollege von Heidfeld bei Venturi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Di Grassi kam vor Jerome d'Ambrosio und Sébastien Buemi ins Ziel. Er wurde jedoch später disqualifiziert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Schnell und leise: Elektrorenner in Berlin (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Nissan prüfe derzeit, wie ein Engagement in der Formel E in die langfristige Rennsportstrategie des Konzerns passe, bestätigte das Unternehmen dem Magazin. Dazu gehört sicher auch eine Absprache mit Partner Renault, der bereits sehr erfolgreich mit dem Renault-E-Dams-Team in der Formel E startet.

Das Safety Car ist ein BMW

BMW ist bisher zwar in der Rennserie vertreten - aber nicht im Starterfeld: Der bayerische Hersteller stellt das Medical Car, einen i3, sowie das Safetycar, einen i8.

BMW hat sich bisher geweigert, in der Formel E anzutreten. Grund ist der Fahrzeugwechsel zur Mitte des Rennens. Allerdings könnte dieses Hindernis bald verschwinden: Ab der Saison 2018/19 sollen, so plant die die Formel E, die Akkus so weit entwickelt sein, dass eine Ladung für die komplette Renndistanz ausreicht.

Was macht BMW?

Bis dahin könnte das Unternehmen ein eigenen Antriebsstrang entwickeln - das Chassis bleibt weiterhin einheitlich. In der Zwischenzeit könnte BMW als Partner eines bereits vorhandenen Teams Erfahrungen im E-Rennsport sammeln.

Sicher ist, dass der britische Hersteller Jaguar ab der kommenden dritten Saison mit einem eigenen Team in der Formel E antritt. Derzeit läuft die zweite Saison der Elektrorennserie - am vergangenen Samstag fand der fünfte von insgesamt elf Läufen statt. Am 21. Mai startet die Rennserie in Berlin.



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bofhl 29. Jul 2016

Bei Jaguar dürften einige Freunde und Anhänger von TRON herumlaufen ;-))

Dwalinn 18. Mär 2016

Gibt es mittlerweile überhaupt die Genehmigung?


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