Elektromobilität: BMW investiert 1,7 Milliarden US-Dollar in den USA
Am Standort Spartanburg will BMW 1 Milliarde US-Dollar investieren(öffnet im neuen Fenster) und 700 Millionen US-Dollar in ein Montagezentrum für Akkus in Woodruff stecken. BMW will bis 2030 sechs vollelektrische Modelle in Spartanburg bauen.
BMW lässt sich zudem von Envision AESC ein Werk im US-Bundesstaat South Carolina für Akkuzellen errichten. In diesem Bundesstaat steht das BMW-Werk Spartanburg.
Envision arbeitet bereits mit Mercedes zusammen und beliefert deren Fabrik in Alabama mit Akkuzellen. Envision AESC wird für BMW neue, runde Lithium-Ionen-Batteriezellen produzieren, während Mercedes prismatische Zellen bezieht.
BMW verspricht sich vom runden Zellformat eine Steigerung der Energiedichte um mehr als 20 Prozent und eine Steigerung der Ladegeschwindigkeit um bis zu 30 Prozent.
BMW will die Rohstoffe für die Akkuproduktion aus Kanada beziehen. Das Envision-Werk soll eine Produktionskapazität von 30 Gigawattstunden pro Jahr erlauben. Um den Bedarf an Zellen abzudecken, hat BMW bereits angekündigt, dass insgesamt vier weitere Fabriken in Europa und in China entstehen werden. Die Zellfabriken werden von Partnern aufgebaut.
Konzernchef Oliver Zipse sagte: "Wir verfolgen konsequent unseren Grundsatz 'local für local'. Unsere neu entwickelten Batteriezellen der sechsten Generation beziehen wir hier aus South Carolina – wo das X elektrisch wird."
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