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Elektromobilität: Audi streicht 7.500 Stellen in Deutschland

Der Autohersteller Audi will fast 10.000 Stellen streichen. Nur jede fünfte davon wird für Bereiche wie Elektromobilität und Digitalisierung neu besetzt.

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Der neue E-Tron Sportback ist das zweite vollelektrische Audi-Modell.
Der neue E-Tron Sportback ist das zweite vollelektrische Audi-Modell. (Bild: Audi)

Der Automobilhersteller Audi will in den kommenden Jahren Tausende Stellen in Deutschland streichen. Einem Abbau von 9.500 Stellen stünden "2.000 neue Expertenstellen in Bereichen wie Elektromobilität und Digitalisierung" gegenüber, teilte das Unternehmen am Dienstag in Ingolstadt mit. Das hätten Betriebsrat und Unternehmensleitung vereinbart. Die 9.500 Stellen sollen "entlang der demografischen Kurve - insbesondere durch Fluktuation und ein neues attraktives Vorruhestandsprogramm" abgebaut werden.

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Durch die Stellenkürzungen wolle die Volkswagen-Tochter rund sechs Milliarden Euro "erwirtschaften" und den "strategischen Rendite-Zielkorridor von 9 bis 11 Prozent" absichern, hieß es zur Begründung. Das eingesparte Geld solle in Zukunftsprojekte wie Elektrifizierung und Digitalisierung fließen. Die Beschäftigungsgarantie für die verbleibenden 61.000 Mitarbeiter in den Werken Neckarsulm und Ingolstadt wurde den Angaben zufolge um vier Jahre bis Ende 2029 verlängert.

30 elektrische Modelle bis 2025

Der vom Dieselskandal besonders stark getroffene Konzern hatte im September 2019 seine Pläne bekräftigt, bis zum Jahr 2025 mehr als 30 elektrisch angetriebene Modelle auf den Markt zu bringen, darunter 20 reine Elektroautos. Bis dahin sollen die E-Autos 40 Prozent des Absatzes ausmachen. Gemessen am Jahresverkauf 2018 entspräche das mehr als 700.000 verkauften Autos mit Elektroantrieb pro Jahr.

  • Audi zeigt seine vier Elektroplattformen: Die Design-Studie links auf Basis der PPE bleibt aber noch der Öffentlichkeit verborgen. (Foto: Audi)
  • Nur der Audi E-Tron auf Basis des MLB Evo ist schon lieferbar. Die anderen Modelle folgen bis 2023. (Grafik: Audi)
  • Schon lieferbar sind hingegen vier neue Plugin-Hybride: A7 Sportback, Q5, Q7 und A8 L (v.l.n.r.) (Foto: Audi)
  • Die technischen Daten der Plugin-Hybride im Überblick. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Audi setzt auf einen Parallelhybrid mit Hochvoltbatterie. (Grafik: Audi)
  • Das Hybrid-Modul besteht aus einer permanent erregten Synchronmaschine (PSM) und einer Trennkupplung, die zwischen Verbrennungsmotor und dem Getriebe sitzt. (Grafik: Audi)
  • Der A8 L ist das Topmodell des Konzerns. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Plugin-Hybride lassen sich lediglich mit Wechselstrom mit bis zu 7,4 Kilowatt laden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Als Verbrennerantrieb kommt ein Sechszylinder mit 330 Kilowatt (449 PS) zum Einsatz. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch lag deutlich über den angegebenen Werten, was typisch bei Plugin-Hybriden ist. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Q7 verfügt über einen sehr großen Akku mit 17,3 Kilowattstunden an Kapazität. (Foto: Audi)
  • Die Blenden täuschen zwei Lidar-Sensoren vor, doch hinter einer der Blenden steckt ein Fernbereichs-Radar. (Foto: Audi)
  • Den A7 Sportback gibt es nun ebenfalls als Plugin-Hybrid. (Foto: Audi)
  • Auf der Testfahrt mit dem Q5 hat der prädiktive Effizienzassistent gut funktioniert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Akku des Q5 hat eine Kapazität von 14,1 Kilowattstunden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auch auf der Testfahrt mit dem Q5 lagen die Verbrauchswerte deutlich über den Prospektangaben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Audi zeigt seine vier Elektroplattformen: Die Design-Studie links auf Basis der PPE bleibt aber noch der Öffentlichkeit verborgen. (Foto: Audi)

Zuletzt hatte Audi mit dem E-Tron Sportback das zweite Modell seiner E-Tron-Baureihe vorgestellt. Der E-Tron GT Concept auf der von Porsche entwickelten Taycan-Plattform J1 könnte von Ende 2020 an in den Böllinger Höfen in Neckarsulm gebaut werden. Langfristig setzt Audi jedoch auf die gemeinsam mit Porsche entwickelte Premium Plattform Electric (PPE) und den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) der Konzernmutter Volkswagen.

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demon driver 28. Nov 2019

[...] Was ich sagen wollte, war etwas völlig anderes, nämlich dass, wenn sich jemand wie...

E-Mover 28. Nov 2019

Erklär mal bitte, was da besser ist!?

Copper 28. Nov 2019

Das sind allerdings auch Konzerne, die den Automobilherstellern in Größe kaum...

Hallonator 27. Nov 2019

Wie wäre es damit die öffentlichen Verkehrsmittel auszubauen? Das bemerken die ärmeren...

E-Mover 27. Nov 2019

Was genau ist an E-Autos giftiger als an einem Diesel? Ich meine jetzt mal ohne die...


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