Elektromobilität: Audi startet Serienproduktion von Elektromotoren

Audi hat mit der Fertigung eigener Elektromotoren begonnen. Im ungarischen Györ ist die Serienproduktion angelaufen. Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Serienproduktion von Elektroantrieben bei Audi
Serienproduktion von Elektroantrieben bei Audi (Bild: Audi)

Audi hat seine Elektromotorproduktion bei Audi Hungaria in Györ angesiedelt. Auf 8.500 Quadratmetern entstehen die Antriebe für die künftigen Elektroautos des Unternehmens. Der Automobilhersteller investierte einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag in die Motorenfertigung und baute diese innerhalb eines Jahres auf. Die ersten Antriebe von Audi Hungaria kommen im Audi E-Tron zum Einsatz, der in Brüssel gebaut wird.

Stellenmarkt
  1. IT Service Manager Infrastruktur (m/w/d)
    Hays AG, Villingen-Schwenningen
  2. Operation Manager EMEA (m/w/d) Network Services
    Schweickert GmbH, Walldorf
Detailsuche

Die 100 Mitarbeiter in Ungarn können nach Angaben von Audi rund 400 elektrische Achsantriebe pro Tag herstellen. Falls erforderlich, kann die Produktion am Standort ausgeweitet werden. Weitere 30 Mitarbeiter sollen noch dazu kommen. Audi verzichtet auf die klassische lineare Bandfertigung und baut die E-Motoren modular in Fertigungsinseln, wobei der Teiletransport zu den Arbeitsstationen durch fahrerlose Transportfahrzeuge realisiert wird.

Die Produktion läuft im Einschichtbetrieb, demnächst wird auf drei Schichten pro Tag umgestellt. Noch ist aber der Anteil der Verbrennungsmotorherstellung weitaus größer. Audi Hungaria fertigte 2017 rund 1,97 Millionen Motoren mit etwa 6.000 Mitarbeitern. Pro Tag entstehen rund 9.000 Motoren.

Ein Elektromotor ist wesentlich einfacher aufgebaut als ein Verbrennungsmotor. Audis E-Motor soll besonders enge Kupferwicklungen aufweisen. Er beinhaltet die in einem eigenen Gehäuse untergebrachte Leistungselektronik, das Getriebe und zwei Flanschwellen, welche die Kraft zu den Rädern übertragen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /