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Wettbewerbsfähig über lange Betriebsdauer

So ist es im Bus relativ laut. Das komme daher, dass das Fahrzeug der erste Prototyp sei, sagt Nikutta. Der Bus sei noch nicht lärmgedämmt und habe eine harte Federung. Fahrzeug Nummer drei, das gerade fertig geworden ist, sei schon weicher gefedert und leiser. Eine weitere geplante Änderung: Alstom will das Serienfahrzeug noch etwas leichter machen.

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In weniger als anderthalb Jahren habe Alstom den Bus entwickelt, sagt Nikutta, wobei das Unternehmen nicht bei Null angefangen habe. Viel sei von den Schienenfahrzeugen übernommen worden. Der Aptis soll noch in diesem Jahr als Standardbus auf den Markt kommen. Darüber hinaus soll es noch eine längere Version mit einem Gelenk geben. Eine elektrifizierte Version des Berliner Doppeldeckerbusses hingegen wird es nicht geben.

  • Der Elektrobus Aptis von Alstom am Berliner Flughafen Tegel (Foto: René Frampe/Alstom)
  • Er fuhr zwei Wochen lang regulär auf der Linie vom Alexanderplatz zum Tegeler Flughafen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • An diesem Morgen stieg auch Katrin Göring-Eckart, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, ein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Elektrische Nahverkersmittel sollen für bessere Luft in den Städten sorgen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Bus ist der erste Prototyp. Die Serienfertigung soll noch 2018 beginnen. (Foto: René Frampe/Alstom)
  • Die Eltern des Busses seien TGV, Nahverkehrszüge und Straßenbahnen, sagt Jörg Nikutta, Chef von Alstom in Deutschland. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schöne Aussicht: Der Bus hat große Fenster und hinten eine Panoramascheibe über die ganze Breite. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die schwebenden Sitze sind praktisch, um das Gepäck darunterzuschieben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein Elternteil ist die Straßenbahn in Nizza mit Akku. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Eltern des Busses seien TGV, Nahverkehrszüge und Straßenbahnen, sagt Jörg Nikutta, Chef von Alstom in Deutschland. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Den Preis will Nikutta nicht verraten. Das Fahrzeug sei wettbewerbsfähig über seine Laufzeit: Die gibt Alstom mit 20 Jahren an - doppelt so lange wie die eines herkömmlichen Dieselbusses. Eine Garantie auf den Stromspeicher gibt der Hersteller über zehn Jahre. Dann könne er ausgetauscht und die Inneneinrichtung für die zweite Hälfte der vorgesehenen Betriebszeit aufgearbeitet werden. Hinzu komme, dass der E-Bus weniger Wartung benötige als ein Dieselbus.

Das Interesse der Kommunen an dem Bus ist groß. Vorgestellt wurde er im vergangenen Herbst auf der Messe Busworld Europe in Kortrijk. Seither war der Aptis in Lyon, Marseille, Paris und Straßburg sowie zuletzt in Hamburg und Berlin im Einsatz. Weitere Tests sind in den Niederlanden sowie Ende des Jahres in zwei deutschen Städten geplant. Ob die Kommunen dann auf den E-Bus umstellen, wird sich zeigen.

Und der Busfahrer? Anfangs sei ihm die Umstellung nicht ganz leicht gefallen, erzählt er Golem.de. Er habe sich erst an das veränderte Fahrverhalten gewöhnen müssen. Wegen der veränderten Sitzposition sei er beispielsweise erst viel zu weit rechts gefahren, er habe auch schon mal einen Bordstein gestreift. Jetzt, am vorletzten Tag des Tests, hat er sich offensichtlich eingewöhnt. Die Fahrt verläuft - von der harten Federung abgesehen - völlig ruhig.

Er schätze die Wendigkeit des Busses und vor allem das Display mit der Draufsicht auf den Bus - wobei das natürlich nichts mit dem E-Antrieb zu tun hat. Wie der Aptis sich denn fahre? Einen Moment Zögern, dann ein verschmitztes Grinsen: macht Spaß.

 Erfahrungen aus Nizza
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MAGA 26. Mär 2018

Es hilft sehr die gute alte Blei Starterbatterie im Winter auch mal ans Ladegerät zu...

melaw 24. Mär 2018

Hügelkuppe? Kenne Geschwindigkeitspoller, da kommt das Ding drauf, aber nicht mehr...

gisu 24. Mär 2018

Dann steigt man einfach mal aus geht nach hinten zum hupenden und fragt wo denn jetzt...

NeoCronos 22. Mär 2018

Wenn sich die ersten >150kg Mitbürger ganz außen, also mit der größtem Hebelwirkung mit...


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