Elektromobilität: Allego stellt die ersten Ultra-Schnellladesäulen auf

Schneller laden an der Autobahn: In Franken sind die ersten Säulen, die superschnelles Laden ermöglichen, in Betrieb genommen werden. Dort kann zunächst mit einer Leistung von 175 Kilowatt geladen werden. Die Ladeleistung soll in wenigen Monaten erhöht werden.
Die Säulen stehen an der Autobahn A3 in Kleinostheim in Unterfranken, Ausfahrt Aschaffenburg-West. Aufgestellt hat sie der niederländische Ladeinfrastrukturbetreiber Allego. An der Station können vier Autos gleichzeitig mit einer Leistung von jeweils 175 Kilowatt mit dem Standard Combined Charging System geladen werden. Im Frühjahr will Allego zwei der Anschlüsse auf 350 Kilowatt aufrüsten. Hinzu kommt eine 50-Kilowatt-Ladesäule.
Die Ladestationen stehen an Autobahnausfahrten
Es sind laut Allego(öffnet im neuen Fenster) die ersten öffentlich zugänglichen Ultra-Schnellladesäulen in Europa. Sie gehören zu einem Korridor, der von den Niederlanden über Belgien und Deutschland bis hin zur österreichischen Grenze reicht. Er soll aus 21 Stationen bestehen, die im Abstand von 150 bis 200 Kilometern an Autobahnausfahrten aufgestellt werden. Die nächste Station wird in Bernau am Chiemsee aufgebaut.
Im kommenden Jahr sollen die ersten Elektroautos auf den Markt kommen, die auf das Laden für solche Ultra-Schnellladesäulen ausgelegt sind. Dort sollen die Elektroautos in fünf Minuten Strom für 100 Kilometer laden.

Der Korridor gehört zu dem europäischen Infrastrukturprojekt Ultra-E, an dem neben Allego unter anderem die Automobilhersteller Audi, BMW und Renault Magna beteiligt sind.



