Elektromobilität: ACM zeigt Prototyp des elektrischen Kleinwagens City One

Das kleine Elektroauto soll als Taxi oder Kleintransporter eingesetzt werden. Um flexibler zu sein, muss das Auto nicht unbedingt an die Ladesäule.

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ACM City One: elektrischer Kleinwagen mit Wechselakkus
ACM City One: elektrischer Kleinwagen mit Wechselakkus (Bild: ACM)

Das Münchner Startup ACM (Adaptive City Mobility) hat einen serienreifen Prototyp seines Elektroautos ACM City One vorgestellt. Das Fahrzeug, dessen Entwicklung mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, soll 2023 auf den Markt kommen.

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Der ACM City One ist 3,6 Meter lang. Das Fahrzeug ist modular und kann als Pkw für bis zu fünf Insassen genutzt werden oder als Transporter, in den zwei Personen und eine Euro-Palette passen. Es ist als Leichtbaufahrzeug der Klasse L7e klassifiziert und soll bis zu 110 km/h schnell fahren. Zur Motorisierung macht ACM keine Angaben.

Den Strom für den Antrieb liefern bis zu vier Akkupacks, die unter der Ladefläche untergebracht sind. Jedes davon hat eine Kapazität von 2,5 Kilowattstunden. Die 10,5 Kilogramm schweren Akkupacks können einfach herausgenommen und zu Hause geladen werden.

Das Fahrzeug arbeitet mit Niedrigspannung

An einer Haushaltssteckdose soll der Ladevorgang acht Stunden dauern. Das Fahrzeug kann aber auch an einer Ladestation Energie tanken. Dann sind die Akkus bereits nach fünf Stunden voll. Das System wird mit 48 Volt betrieben - daher auch die vergleichsweise lange Ladezeit. Den Verbrauch gibt ACM mit weniger als 10 Kilowattstunden auf 100 Kilometer an.

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ACM will das Fahrzeug in erster Linie im geschäftlichen Umfeld positionieren - als Taxi, Lieferwagen oder im Carsharing. Dafür hat das Startup eine digitale Plattform entwickelt, über die sich die Flotten und Dienste koordinieren lassen.

Das Konzept für das Elektroauto hatte ACM Anfang 2017 vorgestellt, damals noch als Taxi für drei Insassen: einen Fahrer und zwei Passagiere. 2019 wurde ein Prototyp präsentiert.

Entwickelt wurde das Fahrzeug von einem Konsortium, das für das Programm Informations- und Kommunikationstechnologien für Elektromobilität (IKT-EM) III des Bundeswirtschaftsministeriums gegründet wurde. Daran beteiligt waren unter anderem das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik und Siemens.

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bplhkp 02. Jul 2021

Ich.

chewbacca0815 02. Jul 2021

Gab es 2012 in Form eines elektrisch angetriebenen Fiat 500, bei dem in der...

berritorre 01. Jul 2021

Also bei uns haben die meisten "Taxis" schon lange keinen festen Standort mehr. Kaum...

Dwalinn 01. Jul 2021

Das ist schonmal ein gutes Beispiel. Ich gehe mal davon aus das die zudem entweder...



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