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Elektromobilität: 39 Prozent wollen partout kein Elektroauto

Nur 3,9 Prozent der Deutschen sind vom Elektroauto überzeugt, für 39 Prozent kommt es keinesfalls in Frage. Problem ist vor allem die Reichweite.
/ Andreas Donath
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Ladeanschluss an einem Porsche (Symbolbild) (Bild: Porsche)
Ladeanschluss an einem Porsche (Symbolbild) Bild: Porsche

Die Elektromobilität hat noch einen schweren Stand in Deutschland, auch wenn immer mehr solcher Autos hierzulande verkauft werden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey(öffnet im neuen Fenster) unter 10.000 Autofahrern können sich rund 39 Prozent der Befragten nicht vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Gerade einmal 3,9 Prozent sind aktuell vom Elektroauto überzeugt.

Die Befragten konnten unter neun Antwortmöglichkeiten bis zu drei auswählen: Am wichtigsten sind den Menschen demnach vor allem eine höhere Reichweite (38,1 Prozent), niedrigere Preise (35,8 Prozent) sowie mehr öffentliche Ladesäulen (31,4 Prozent). Nur 18,5 Prozent finden ein einfaches Zahlungssystem an Ladesäulen am wichtigsten.

Die Studie wurde im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) (VKU) durchgeführt, der mit den Ergebnissen politische Forderungen erhebt: Das Förderprogramm für Schnellladepunkte müsse so ausgestaltet werden, dass sich auch die Stadtwerke an der geplanten Ausschreibung beteiligen könnten.

Die Begründung dafür ist etwas unklar: Jede zweite Ladesäule sei kommunal, und die Stadtwerke seien erheblich in Vorleistung gegangen. Offenbar soll daraus ein Anspruch abgeleitet werden, auch beim Schnellladegesetz berücksichtigt zu werden. Die Pläne der Bundesregierung für dieses Gesetz sind schon weit vorangeschritten und stoßen auf Kritik.

In einem oder mehreren Wettbewerbsverfahren will der Bund die Unternehmen auswählen, die Ladestationen errichten, unterhalten und betreiben sollen. Die Stadtwerke sorgen sich offenbar, dabei nicht berücksichtigt zu werden.


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