Elektrolimousine i4 eDrive35: Verkaufsstart für BMW i4 mit kleinerem Akku

Der BMW i4 eDrive35 wird zwar in München gebaut, doch das Elektroauto wird zunächst nicht in Europa bestellbar sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Den BMW i4 gibt es demnächst auch mit kleinerem Akku.
Den BMW i4 gibt es demnächst auch mit kleinerem Akku. (Bild: BMW)

Der Münchner Autohersteller BMW bringt eine weitere Version seiner Elektrolimousine i4 auf den Markt. Der i4 eDrive35 verfügt laut Pressemitteilung vom 1. August 2022 über eine nutzbare Akkukapazität von 66 Kilowattstunden (brutto 70,3 kWh). Das sind knapp 15 kWh weniger als in den bisherigen Versionen eDrive40 und M50.

Stellenmarkt
  1. Teamleitung IT-Sicherheitsberatung (w/m/d)
    Dataport, Hamburg
  2. Senior Projektleiter - IT Betrieb (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
Detailsuche

Der eDrive35 soll zunächst in Kanada bestellbar sein. BMW will im November 2022 mit der Produktion des Elektroautos im Münchner Werk beginnen. Mit dem zusätzlichen Modell soll dort schon im kommenden Jahr jedes zweite Auto vollelektrisch vom Band laufen.

Nach Angaben von bmwblog.com kostet die bislang kleinste i4-Version 51.400 US-Dollar plus Überführungskosten von rund 1.000 US-Dollar. Die Auslieferungen sollen im ersten Quartal 2023 beginnen. Andere Märkte sollen sukzessive folgen.

Reichweite von 490 km nach WLTP

Die Reichweite des eDrive35 soll bei 490 km nach dem Prüfzyklus WLTP und bei 418 km nach EPA liegen. Das sind nach WLTP 100 km weniger als beim eDrive40. Die maximale Ladeleistung bei Gleichstrom beträgt 180 kW. Damit soll der eDrive35 in 32 Minuten den Akku von 10 auf 80 Prozent der Kapazität nachladen.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Motorleistung liegt mit 210 kW um 40 kW niedriger als beim i4 eDrive40. Jedoch benötigt der eDrive35 mit 6 Sekunden nur 0,3 Sekunden länger, um von null auf 100 km/h zu beschleunigen. Dies dürfte auch daran liegen, dass der kleinere Akku das Auto entsprechend leichter macht.

Keine Unterscheide nennt BMW hinsichtlich der Innenausstattung und den Softwarefunktionen. Der eDrive35 verfügt ebenfalls über ein 12,3 Zoll und ein 14,9 Zoll großes Display, die zu einer zum Fahrer gerichteten, gebogenen Anzeigeneinheit verbunden sind. Ebenfalls identisch sind der elektrische Antrieb der neuen Generation 5 und das Bediensystem iDrive auf Basis des BMW Operating System 8.

Keine Auswirkungen hat der kleinere Akku zudem auf das Ladevolumen. Dieses liegt weiterhin bei 470 Litern im Kofferraum sowie bei 1.290 Litern bei umgeklappten Rücksitzen.

Nachtrag vom 2. August 2022, 9:05 Uhr

Auf Anfrage von Golem.de teilte BMW mit, dass die Preise für den i4 eDrive35 außerhalb Kanadas "in einigen Wochen" mitgeteilt würden. Der Bestellstart außerhalb Kanadas erfolge noch in diesem Jahr. Produktion und Beginn der Auslieferungen starteten dann weltweit gleichzeitig.

Der Grund für den früheren Bestellbeginn in Kanada seien "rein regulatorische Aspekte" im Zusammenhang mit der dortigen Förderung vollelektrischer Autos. Je nach Provinz sind dort Förderungen von bis zu 12.000 kanadischer Dollar möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Fredyy 03. Aug 2022 / Themenstart

In Deutschland gibt es das Abo auch schon länger. Allerdings kann ich hier auch...

jo-1 02. Aug 2022 / Themenstart

Frage ist falsch gestellt. Das übertragene Drehmoment an der Kontaktfläche Reifen...

derdiedas 02. Aug 2022 / Themenstart

E-Autos werden derzeit dort auf den Markt geworfen wo es für diese eine Förderung...

derdiedas 02. Aug 2022 / Themenstart

Ja: https://www.canadadrives.ca/blog/news/government-fuels-electric-vehicle-demand-with...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /