Elektrolimousine i3 angeschaut: Der BMW-Klassiker wird elektrisch
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Wenn es ein Modell gibt, das für die Marke BMW steht, dann ist es immer noch die 3er Limousine. Seit 1975 gilt der Nachfolger des legendären 2er als Maßstab für die sportliche Mittelklasse. Als zweites Modell der sogenannten Neuen Klasse soll der i3 auch die bisherigen Verbrennerfans überzeugen. Wir haben uns den neuen i3 schon vor der offiziellen Designpremiere angeschaut.
Mit der Elektrifizierung des 3er ließen sich die Münchner erstaunlich viel Zeit. Zwar brachte BMW schon 2013 den Kleinwagen i3 auf den Markt . Doch bis auf den Namen haben die beiden Elektroautos wenig gemein.
Die vom iX3 bekannte Technik steckt nun unter einer sportlicheren Haube. Der neue i3 50 xDrive ist eine klassische Limousine mit einer Motorleistung von 345 kW (469 PS) und einem Drehmoment von 645 Newtonmetern (Nm). Die Reichweite soll laut vorläufigen Werten bei bis zu 900 km nach dem Prüfzyklus WLTP liegen.
Klassische BMW-Niere nur noch als LED-Streifen
Mit der Studie Vision Neue Klasse gab BMW auf der IAA 2023 einen ersten Ausblick auf die vollelektrische Limousine . Doch so gewagt wie die damalige Konzeptstudie ist der i3 nicht geworden. Die Karosserieform im 2,5-Box-Design unterscheidet sich kaum von der siebten Generation des 3er(öffnet im neuen Fenster) .
Einen durchaus gewagten Schritt geht BMW allerdings mit der neuen Front. Ebenso wie bei der Vision Neue Klasse gibt es beim neuen i3 keine eigentliche Niere mehr. "BMW-Niere und Doppelscheinwerfer verschmelzen als innovative Lichtsignatur zu einer ausdrucksstarken Einheit" , heißt es in der Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) . Das ist eine radikale Abkehr von der überdimensionalen Doppelniere des iX , die von vielen Kritikern als zu protzig empfunden wurde. Weniger gewagt ist hingegen das Heck, dessen Leuchten eher flach und sehr horizontal ausgerichtet sind.
Komplette Technik des iX3
Unter der Haube steckt eine Technik, die nur wenig mit den bisherigen Verbrennerversionen gemein hat. BMW greift dabei, wie nicht anders zu erwarten, auf die Software, das Bediensystem und den Antrieb des iX3 zurück. Dazu zählen unter anderem die neue E/E-Architektur , der Fahrdynamikcontroller Heart of Joy und die Infoleiste Panoramic Vision .
Etliche technische Details zum i3 lässt BMW bislang noch offen. Dazu zählen beispielsweise das Gewicht und die Beschleunigung. Die Akkugröße wird ebenfalls nicht genannt, sollte aber ebenso wie beim iX3 bei nutzbaren 108 Kilowattstunden (kWh) liegen. Die um fast 100 km höhere Reichweite dürfte sich aus der Kombination einer besseren Aerodynamik mit einer kleineren Stirnfläche ergeben.
Zwar nennt BMW noch keinen cw-Wert, doch der i3 ist mit einer Breite von 1,87 m drei Zentimeter schmaler und mit einer Höhe von 1,48 m sogar 15 cm niedriger als der iX3. Zudem dürfte das Gewicht entsprechend niedriger ausfallen. Das alles trägt zu einer höheren Reichweite bei. Die Limousine ist mit einer Länge von 4,76 m zwei Zentimeter kürzer als das SUV, der Radstand ist mit 2,9 m jedoch identisch.
Beim Fahrwerk gibt es hingegen Unterschiede.
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