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Elektrolimousine: BMW i3 in zwei Basisvarianten bestellbar

BMW öffnet die Bestellbücher für die Elektrolimousine i3. Die Einstiegsversion kostet 60.000 Euro und soll 710 km weit kommen.
/ Friedhelm Greis
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Der neue i3 läuft seit August 2026 im Münchner BMW-Werk vom Band. (Bild: BMW)
Der neue i3 läuft seit August 2026 im Münchner BMW-Werk vom Band. Bild: BMW

Der Autohersteller BMW startet den offiziellen Verkauf seiner neuen Elektrolimousine i3. Nach dem Verkaufsbeginn der First Edition im Juni 2026 folgen nun die Basisversionen für zwei unterschiedliche Antriebe. Der i3 50 xDrive startet wie bereits bekannt bei 65.900 Euro, während der i3 40 xDrive zum Einstiegspreis 59.900 Euro auf den Markt kommt.

Angaben zur geplanten Touring-Version machte BMW in der Mitteilung vom 30. September 2026(öffnet im neuen Fenster) nicht. Von dieser wurden bereits Testexemplare auf dem Nürburgring gesichtet(öffnet im neuen Fenster). Eine leistungsstärkere M-Version, der i3 M60 xDrive, wird 2027 vorgestellt.

Schon der im März vorgestellte i3 50 xDrive verfügt über eine maximale Motorleistung von 345 kW (469 PS) an Vorder- und Hinterachse. Die Reichweite beträgt bis zu 912 km nach dem Prüfzyklus WLTP bei einer Akkukapazität von 108,7 Kilowattstunden (kWh). Damit unterscheidet sich der Antrieb nicht von demjenigen des iX3 50 xDrive. Allerdings ist die Limousine mit einem cw-Wert von 0,21 deutlich effizienter als das SUV.

Reichweite mit kleinem Akku bei bis zu 710 Kilometer

Der i3 40 xDrive ist mit einer maximalen Leistung von 275 kW (374 PS) etwas schwächer motorisiert, beschleunigt aber immer noch in 5,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Der i3 50 xDrive benötigt dafür 4,7 Sekunden. Beide Versionen werden bei 200 km/h abgeregelt.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den Akkugrößen. Die Batterie des i4 40 xDrive speichert 82,8 kWh und damit fast ein Viertel weniger. Damit soll die Limousine nach WLTP bis zu 710 km weit kommen, was einer realistischen Autobahnreichweite von 500 bis 550 km entsprechen dürfte. Die maximale Ladeleistung beträgt 300 kW. Das ermöglicht laut BMW eine zusätzliche Reichweite von 251 bis 337 km bei einem zehnminütigem Ladestopp. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent der Akkukapazität soll 21 Minuten dauern, was ein guter Wert ist.

Genauso lange dauert der entsprechende Vorgang beim i3 50 xDrive, der mit bis zu 400 kW lädt. In zehn Minuten lässt sich damit eine Reichweite von 320 bis 423 km nachladen. Beim Praxistest des iX3 zeigte sich, dass an einem entsprechenden Schnelllader tatsächlich die hohen Ladeleistungen erreicht werden.

Kaum neue Details zur M-Version

Details zu den Leistungswerten des geplanten i3 M60 xDrive nennt BMW in der Mitteilung nicht. Es heißt lediglich: "Der BMW i3 M60 xDrive setzt die Leistung des vollelektrischen BMW M eDrive Antriebs unmittelbar in pure Fahrdynamik um. Heart of Joy und BMW M Dynamic Performance Control koordinieren fahrrelevante Informationen in Millisekunden und sorgen für ein besonders direktes und präzises Fahrerlebnis."

Über die Schaltwippen am Lenkrad können Fahrer demnach die Charakteristik des M eDrive beeinflussen und die Leistung "besonders präzise und situationsadäquat" dosieren. Eine geschwindigkeitsabhängige, spezifische Soundkulisse und fahrdynamische Rückmeldungen ermöglichten ein M-typisches Fahrerlebnis.

Optisch unterscheidet sich die M-Version durch eine Flächenlichtgrafik im Frontbereich. "Hinzu kommen die neuen, charakteristischen M Yellow Lights,"heißt es weiter.

Bereits im Januar 2026 machte BMW erste Angaben zum BMW M eDrive. Die Sportlimousine soll demnach mit vier Motoren angetrieben werden. Dazu setzt BMW an Vorder- und Hinterachse elektrische Doppelmotoreinheiten ein, die auf stromerregten Synchronmotoren basieren.

Als zweites Modell der sogenannten Neuen Klasse wird der vollelektrische BMW i3 seit August 2026 im Münchner Stammwerk von BMW produziert(öffnet im neuen Fenster), während das SUV im ungarischen Debrecen vom Band läuft. Die Hochvoltbatterien liefert demnach das neue BMW-Werk im niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen, der Heckmotor stammt aus dem BMW-Werk im österreichischen Steyr.


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