Elektrolastwagen: Streetscooter eröffnet weitere Fabrik

Die Post-Tochter Streetscooter verdoppelt mit einem neuen Werk ihre Produktionskapazitäten auf bis zu 20.000 Elektrotransporter im Jahr. Im neuen Werk können im 1-Schichtbetrieb pro Tag 46 Fahrzeuge gebaut werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Streetscooter-Modelle Work und Work L
Streetscooter-Modelle Work und Work L (Bild: Streetscooter)

Die Deutsche Post setzt weiter auf Elektrofahrzeuge und hat ein zweites Werk für die Streetscooter-Baureihe eröffnet. Im neuen Werk in Düren können jährlich bis zu 10.000 E-Transporter gebaut werden. Im ersten Werk des Unternehmens in Aachen ist die Produktionskapazität genauso hoch. In Düren werden die Streetscooter-Modelle Work und Work L in den Varianten Pure (nur Fahrgestell), Pickup (Pritschenfahrzeug) und Box (Kofferfahrzeug mit vier oder acht Kubikmeter Ladevolumen) gebaut. Es gibt die Fahrzeuge auch mit Spezialausrüstung wie Kühlaufbauten oder Kippladeflächen. Work verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 20 kWh. Die Reichweite liegt bei 80 km.

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand bei der Deutsche Post DHL Group, sagte bei der Eröffnung, dass die Nachfrage von Drittkunden nach den Streetscootern steige. Nur für den Eigenbedarf baut die Post die Fahrzeuge schon lange nicht mehr. Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Vor kurzem wurde indes bekannt, dass 200 Streetscooter in Großbritannien Milch ausfahren sollen.

Die Deutsche Post setzt rund 6.000 dieser E-Fahrzeuge ein, die zusammen schon 26 Millionen km zurücklegten. Dazu kommen rund 12.000 E-Bikes und E-Trikes. Der Work Box kostet mit 20 kWh Akku, einer Gesamtzuladung von 720 kg sowie einer Reichweite von 113 km (NEFZ) rund 43.000 Euro. Mit 40-kWh-Akku, einer Gesamtzuladung von 585 kg und einer Reichweite von 232 km liegt der Preis bei rund 49.000 Euro. Der Work L mit einer Gesamtzuladung von 895 kg und einer Reichweite von 205 km wird für 54.085 Euro verkauft.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will die Anschaffung elektrisch angetriebener Kleintransporter stärker fördern und fordert, den bisherigen Zuschuss von 4.000 auf 7.000 Euro auszuweiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Suchmaschine
Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online

Microsoft will ChatGPT in die Suchmaschine Bing einbauen. Was uns erwartet, konnten einige Nutzer kurzfristig sehen.

Suchmaschine: Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Madison Square Garden: Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab
    Madison Square Garden
    Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab

    Im New Yorker Madison Square Garden kommt seit Jahren Gesichtserkennungs-Software zum Einsatz - mit unangenehmen Folgen für Kanzleimitarbeiter.

  3. Nach Prämiensenkung: Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet
    Nach Prämiensenkung
    Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet

    Die Förderprämien für Elektroautos wurden gesenkt, was nach Ansicht der Autohersteller zu einem Rückgang des Marktanteils führen wird.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Roccat Magma + Burst Pro 59€ • Roccat Vulcan 121 89,99€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate: Toshiba MG10 20 TB 299€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: Fastro MS200 SSD 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • RAM-Tiefstpreise • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /