Elektroladesäulen: Tesla erhöht Supercharger-Preise um 12,5 Prozent

Tesla hat laut Berichten von Twitter-Nutzern an den deutschen Superchargern die Ladepreise auf 45 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Das sind 12,5 Prozent mehr als bisher. Im Jahresvergleich seien die Ladepreise um ungefähr 36 Prozent gestiegen, meldete Teslamag.de(öffnet im neuen Fenster) .
In Frankreich liegt der Preis am Supercharger jetzt bei 40 Cent (vorher 37 Cent), in Spanien stieg er von 29 auf 36 Cent für eine Kilowattstunde.
Überall ziehen die Preise für das Laden an
Die anderen Ladesäulenbetreiber in Deutschland haben ebenfalls Preisrunden hinter sich. Der Schnellladeanbieter Fastned hob die Preise aufgrund der weiter steigenden Energiepreise im November 2021 an. Die Kilowattstunde kostet seitdem nicht mehr 59, sondern 69 Cent. Das entspricht einer Steigerung von rund 17 Prozent.
Wer einen Abovertrag hat, zahlt seit 1. Dezember 2021 45 statt 35 Cent pro Kilowattstunde. Die Steigerung für Stammkunden ist mit 28,5 Prozent also deutlich höher als für Gelegenheitsnutzer. Der Abopreis blieb mit monatlich 11,99 Euro gleich.
EnBW hatte Mitte des Jahres die Preise angezogen und dies mit den Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur begründet. Das Unternehmen machte die Kilowattstunde im Schnitt um 7,7 Cent teurer. So beträgt der Standardtarif am Wechselstromlader 45 statt bisher 39 Cent, am Gleichstromlader 55 statt 49 Cent. Beim Ladeabo erhöhte der Energieversorger die Grundgebühr um einen Euro auf 5,99 Euro im Monat.



