• IT-Karriere:
  • Services:

Elektrogeländewagen: Bollinger will Teslas Supercharger-Netzwerk nutzen

Bollinger Motors hat einen rein elektrisch betriebenen Geländewagen entwickelt und will das Supercharger-Netzwerk von Tesla nutzen. Tesla hat bereits vor Jahren zugesagt, das Netzwerk für andere Autohersteller zu öffnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bollinger B1
Bollinger B1 (Bild: Bollinger)

Das Startup Bollinger will Teslas Ladestationen für sein eigenes Elektroauto nutzen. Tesla-Chef Elon Musk wurde über Twitter gefragt, ob er Bollinger Zugang gewähre. Bisher gab es zwar noch keine Antwort, doch in der Vergangenheit hatte Musk betont, er würde das Netzwerk anderen Autoherstellern öffnen, wenn sich diese an den Wartungs- und Stromkosten beteiligten.

Stellenmarkt
  1. Gameforge AG, Karlsruhe
  2. Haufe Group, Bielefeld

Auch Teslas technischer Direktor JB Straubel sagte im vergangenen Jahr, das Unternehmen werde aktiv mit anderen Automobilherstellern über die Nutzung des Netzwerks sprechen. Tesla gehören sämtliche Supercharger-Ladestationen.

Tesla-Besitzer konnten die Ladestationen lange kostenlos nutzen. Anfang des Jahres 2017 strich Tesla jedoch die Gratisnutzung für Kunden, die ihr Fahrzeug nach dem 15. Januar 2017 bestellt hatten, und gibt nur noch 400 kWh pro Jahr kostenlos ab. Das entspricht den Angaben zufolge einer Reichweite von rund 1.600 km. Danach muss gezahlt werden. Altkunden können nach wie vor kostenlos laden. Das Supercharger-Netzwerk wird seit 2012 aufgebaut. Zusätzlich zu den Superchargern wurden sogenannte Destination Charger auf Parkplätzen von Hotels und Restaurants installiert.

Der Bollinger Elektrogeländewagen B1 hat je nach Modell eine Akkuladekapazität von bis zu 120 kWh und soll damit eine Reichweite von 320 km erzielen.

  • Bollinger B1 (Bild: Bollinger)
  • Bollinger B1 (Bild: Bollinger)
  • Bollinger B1 (Bild: Bollinger)
  • Bollinger B1 (Bild: Bollinger)
Bollinger B1 (Bild: Bollinger)

Das Auto hat ein Vollaluminiumchassis und soll mit Allradantrieb ausgestattet werden. Optisch orientiert sich das Fahrzeug mit seinen abgekanteten Blechen am Land Rover Defender. Der Bollinger B1 soll eine Systemleistung von 360 PS und ein Drehmoment von 640 Newtonmeter erreichen. Er soll trotz seines anachronistischen Äußeren innerhalb von 4,5 Sekunden auf 100 km/h kommen. Interessant ist die Geländegängigkeit: Das Fahrzeug erreicht eine Bodenfreiheit von 39 cm, dazu kommen einstellbare Federwege von 25 bis 50 cm, um die Bodenfreiheit zu variieren. Das Fahrzeug soll 2,7 Tonnen Anhänge- und 2,7 Tonnen Nutzlast bieten.

Anfang 2018 tat sich Bollinger mit dem US-Auftragsfertiger Optimal zusammen, um den Bollinger B1 zur Serienreife zu bringen. Die beiden Unternehmen planen, ihre Arbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen. Ende 2019 soll die Produktion beginnen. Der Preis steht noch nicht fest.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 80,99€
  3. 3,61€
  4. 4,99€

azeu 21. Aug 2018

Nachtschrank?

berritorre 20. Aug 2018

Jaja, und Treibstofftanks und Ölwannen sind ja bekannt dafür, dass sie alles aushalten...

Ach 20. Aug 2018

Das klingt doch schon mal viel besser und da dürften ja auch Bollinger selber stark...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis: Hurra, wir haben Gigabit!
Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis
Hurra, wir haben Gigabit!

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. Nodesplits Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte
  2. Sercomm Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt
  3. Kabelnetz Die Marke Unitymedia wird verschwinden

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /