Elektroautos: Zipcharge Go als mobile Ladelösung für Laternenparker
Der Zipcharge Go(öffnet im neuen Fenster) ist ein Akku in der Optik eines kompakten Koffers, der mit einem Tragegriff und Rollen versehen ist, um ihn zum Fahrzeug transportieren zu können. Dort lässt sich der Zipcharge Go mit einem Ladekabel (Typ 2) ans Auto anschließen, um es etwas aufzuladen.
Das dahinterstehende Startup Zipcharge sieht für seine mobile Ladelösung einen großen Bedarf, weil viele Haushalte keinen Parkplatz mit Stromanschluss besitzen und so bei der Nutzung von Elektroautos nicht auf eine Wallbox zurückgreifen können. An dieser Stelle soll die Powerbank auf Rädern helfen, zumindest ein bisschen Strom nachladen zu können.
Die Idee: Der Akku des Zipcharge Go mit einer Kapazität von 4 kWh kann über Nacht zu Hause oder im Büro geladen werden. Dann wird der Mobilakku zum Fahrzeug gerollt und lädt dessen Akku wieder ein bisschen nach. Der Ladevorgang soll 30 bis 60 Minuten dauern.
Der Hersteller hofft, dass so eine Reichweite von bis zu 30 Kilometern nachgeladen werden kann, was bei kurzen täglichen Pendelstrecken tatsächlich ausreichen könnte. Das erscheint sehr optimistisch und scheint Ladeverluste nicht zu berücksichtigen, die zwangsläufig beim Entladen des Zipcharge und des Ladens des Elektroauto-Akkus entstehen.
Die Powerbank verfügt über einen bidirektionalen AC-DC-Wechselrichter und kann Energie nicht nur aus dem Stromnetz aufnehmen, sondern auch einspeisen. Mit einer App kann der Ladevorgang aus der Ferne überwacht werden, ein 2G/4G-Mobilfunkmodul ist eingebaut, wie Newatlas berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Gegen Diebstahl ist Geofencing realisierbar und auch eine Trackingfunktion über Mobilfunk wurde eingebaut.
Zipcharge soll im vierten Quartal 2022 ausgeliefert werden. Einen Preis nannte der Hersteller bislang nicht.
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