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Elektroautos: VW steckt 70 Milliarden Euro in Elektrifizierung

Der Volkswagen-Konzern setzt sich ehrgeizige Ziele für die Elektromobilität. Schon 2025 soll jedes vierte Fahrzeug mit einem vollelektrischen Antrieb vom Band rollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Volkswagen ID ist nur der Anfang von VWs Elektrooffensive.
Der Volkswagen ID ist nur der Anfang von VWs Elektrooffensive. (Bild: Volkswagen)

In der Debatte um die künftige Ausrichtung der Automobilindustrie setzt Volkswagen verstärkt auf die Elektromobilität. Der Wolfsburger Konzern präsentierte anlässlich der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main eine "Roadmap E", die Investitionen in Höhe von 70 Milliarden Euro für die Entwicklung von Elektroautos sowie die Batterieproduktion vorsehen. Im Jahr 2025 könnte etwa jedes vierte neue Fahrzeug des Konzerns rein batterieelektrisch angetrieben sein.

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Dabei entfallen 20 Milliarden Euro auf die "Industrialisierung der Elektromobilität", wie es heißt. 50 Milliarden Euro will VW für "langfristige strategische Partnerschaften für China, Europa und Nordamerika" zur Batterieproduktion ausgeben. Der Konzern erwartet einen Batteriebedarf von 150 Gigawattstunden (GWh) im Jahr 2025. Damit könnten drei Millionen Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Akkukapazität von 50 KWh ausgestattet werden.

80 neue Modelle bis 2025

Die Batterien sollen Energie für 80 neue elektrifizierte Modelle liefern, die VW bis dahin auf den Markt bringen will. Darunter seien rund 50 reine E-Fahrzeuge und 30 Plug-in-Hybride. Bis spätestens 2030 soll für jedes der weltweit rund 300 Modelle des Konzerns in allen Fahrzeugklassen und -segmenten mindestens eine elektrifizierte Variante verfügbar sein. "Mit der Roadmap E schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte von Volkswagen auf und schaffen zugleich die Voraussetzungen für den endgültigen Durchbruch der Elektromobilität. Dann entscheiden nur noch die Kunden, wie schnell sie sich flächendeckend durchsetzen wird", sagte VW-Vorstandschef Michael Müller.

Die Lithium-Ionen-Akkus sind VW zufolge nur für die "erste Welle der Elektromobilität" vorgesehen. Langfristig bereite sich der Konzern bereits auf die "nächste Generation" vor, die Feststoffbatterie. Diese Technik wolle das Unternehmen zusammen mit Partnern zur Marktreife bringen.

Keine Abkehr vom Verbrenner geplant

Müller forderte den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur, um der Elektromobilität zum Erfolg zu verhelfen. "In Europa und insbesondere im Autoland Deutschland muss hier noch deutlich mehr passieren. Nur dann wird das Vertrauen der Kunden wachsen", sagte der Vorstandschef. Nur dann werde das Elektroauto in den kommenden Jahren relevante Marktanteile erreichen.

Die Roadmap E bedeutet jedoch gleichzeitig, dass im Jahr 2030 noch ein großer Anteil der VW-Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden sollen. Ein Verbrennerverbot von 2030 an, wie es die Grünen fordern, hält VW damit wohl für unrealistisch und spricht stattdessen von einem "geordneten Systemwechsel". Müller sagte dazu: "Um nachhaltige und bezahlbare Mobilität für viele möglich zu machen, werden wir bis auf weiteres das gesamte Antriebsspektrum anbieten - von konventionell bis 100 Prozent elektrisch. Das ist kein Zeichen von Beliebigkeit, sondern ein Gebot der Vernunft."

Bislang spielt die Elektromobilität bei VW nur eine untergeordnete Rolle. So verkaufte das Unternehmen im ersten Halbjahr dieses Jahres in Europa etwa 4.200 Exemplare des E-Golfs. Mit dem Volkswagen ID will das Unternehmen künftig Teslas Model 3 angreifen. Schon im vergangenen November hatte Volkswagen angekündigt, bis zum Jahr 2025 Weltmarktführer bei der Elektromobilität werden zu wollen.



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Stepinsky 14. Sep 2017

Hmm, vielleicht hast du recht und es verteilt sich mehr. Aber entlang von Autobahnen kann...

Azzuro 13. Sep 2017

In Deutschland frühestens in einem Jahr. Es sind noch nicht mal Preise für Deutschland...

Stepinsky 13. Sep 2017

Von was redest du? Kannst du erklären, was du genau meinst und auf was du dich beziehst?

Dwalinn 12. Sep 2017

Das der Abgasskandal kam weil VW Weltmarktführer werden wollte ist schon eine weile...


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