Abo
  • Services:

Elektroautos: VW-Aufsichtsratschef findet Ladeinfrastruktur mangelhaft

Volkswagens Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch kritisiert die schlechte Ladeinfrastruktur in Deutschland als Haupthindernis für die Elektromobilität. Ein ausreichend hohes Ladetempo sei für viele Autofahrer entscheidend.

Artikel veröffentlicht am ,
Volkswagen setzt auf Elektroautos.
Volkswagen setzt auf Elektroautos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Volkswagens Chefaufseher Hans Dieter Pötsch hat die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa als unzureichend kritisiert. Sie verhindere den Durchbruch der Elektromobilität, denn schnelles Laden sei für E-Autofahrer entscheidend. Das Problem könne jedoch gelöst werden.

Stellenmarkt
  1. Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
  2. WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal

Volkswagen habe sich mit anderen Herstellern zusammengetan, um zumindest entlang von Autobahnen ein eigenes Schnellladesystem aufzubauen. Pötsch fordert, dass das Aufladen künftig nicht länger als eine Kaffeepause dauere. Aktuell dauert das Laden von 20 auf 80 Prozent selbst bei neuen Fahrzeugen an den besten Ladesäulen mindestens 30 bis 40 Minuten - das wäre eine lange Kaffeepause.

In den USA baut Volkswagens Firmentochter Electrify America mittels der Zwei-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit dem California Air Resources Board (CARB) und der U.S. Environmental Protection Agency (EPA) zahlreiche Ladestationen für Unternehmen und Mieter auf.

Der Wolfsburger Konzern präsentierte anlässlich der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2017 eine Roadmap E, die Investitionen in Höhe von 70 Milliarden Euro für die Entwicklung von Elektroautos sowie die Batterieproduktion vorsehen. Im Jahr 2025 könnte etwa jedes vierte neue Fahrzeug des Konzerns rein batterieelektrisch angetrieben sein.

Auch Kritik an Reichweite

Dabei entfallen 20 Milliarden Euro auf die "Industrialisierung der Elektromobilität". 50 Milliarden Euro will VW für "langfristige strategische Partnerschaften für China, Europa und Nordamerika" zur Batterieproduktion ausgeben. Der Konzern erwartet einen Batteriebedarf von 150 Gigawattstunden (GWh) im Jahr 2025. Damit könnten drei Millionen Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Akkukapazität von 50 KWh ausgestattet werden.

Zudem kritisierte Pötsch die Reichweite der aktuellen Elektroauto-Generation. Der Markt benötige Autos, die 500 km und weiter kämen, sagte der Vorsitzende des VW-Kontrollgremiums, der 2015 ins Amt kam und vorher die Verantwortung für den Geschäftsbereich Finanzen und Controlling auf Konzernebene im Vorstand innehatte. Die Reichweitenfrage sei zwar bis 2020 gelöst. Dennoch werde der Verbrennungsmotor für viele Kunden noch lange Vorteile bieten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand

Stanley Der Lurch 31. Jan 2018

Nein, das habe ich auch gar nicht gesagt. Wo auf der Welt darf man denn noch unbegrenzt...

ChMu 29. Jan 2018

Es ist ein kleines Startup. Aktionaere haben alle und Elon Musk hat gerade mal ein paar...

Missingno. 29. Jan 2018

Nein, dann fährt man eben 5 km, 10 km oder 15 km weiter zur nächsten Tankstelle. Aber...

picaschaf 29. Jan 2018

Hätten sie ja machen können. Weder Typ2 noch das Tesla Protokoll verbieten das.

PiranhA 29. Jan 2018

Die aktuelle Situation ist sicherlich unbefriedigend und dafür gibt es mehrere Gründe. Da...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /