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Elektroautos: Volkswagen startet Ladeservice We Charge

Ebenso wie Audi bietet Volkswagen eine eigene Ladekarte für Elektroautos an. Doch der Strompreis hängt vom Ladesäulenbetreiber ab. Mit einer Ausnahme.

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Die Ladekarte von Volkswagen für den Dienst We Charge
Die Ladekarte von Volkswagen für den Dienst We Charge (Bild: Volkswagen)

Der Autohersteller Volkswagen bietet seinen Kunden künftig den Ladeservice We Charge an. Dieser umfasst der Mitteilung vom 20. Juli 2020 zufolge einen Zugang zu mehr als 150.000 Ladepunkten in Europa. Für die Karte stehen, anders als bei der Konzernschwester Audi, drei statt zwei unterschiedliche Tarife zur Verfügung.

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Im Gegensatz zu Audi gibt es einen kostenlosen Basistarif: We Charge Free. Dieser ist für Gelegenheitsnutzer gedacht und bietet beispielsweise an den Schnellladesäulen von Ionity den Standardpreis von 79 Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. An anderen öffentlichen Ladestationen wird ein zusätzlicher Preis von 29 Cent pro Ladevorgang berechnet. Der eigentliche Ladetarif wird nicht genannt. Stattdessen ist von "Individueller Preisgestaltung" die Rede.

Aus der Mitteilung geht nicht hervor, wie der Preis konkret berechnet wird. Auf Anfrage von Golem.de teilte Volkswagen mit: "Damit sind die vom jeweiligen Ladesäulenbetreiber festgesetzten Ladepreise gemeint." Wegen der undurchsichtigen Preisgestaltung an Elektroladesäulen hat das Bundeskartellamt am 9. Juli 2020 eine Untersuchung gestartet.

Der nächsthöhere Tarif We Charge Go kostet 7,49 Euro im Monat. Damit lässt sich an Ionity-Säulen für 55 Cent pro kWh laden. Bei anderen öffentlichen Ladesäulen gibt es keine Zusatzkosten pro Vorgang, allerdings ist auch kein fixer Strompreis angegeben. Das trifft auch für den Tarif We Charge Plus zu. Für 17,49 Euro im Monat kostet der Ionity-Strom dann allerdings nur noch 30 Cent pro kWh. Bis Ende 2020 gelten aufgrund der Mehrwertsteuersenkung leicht reduzierte Preise. Laut Volkswagen kann der Free-Tarif von jedem Elektroautobesitzer gebucht werden, die beiden anderen Tarife sind zunächst Volkswagen-Kunden vorbehalten.

Audi bietet Festpreise

Damit unterscheidet sich das Ladekartenkonzept deutlich von dem Audi-Modell. Der E-Tron Charging Service bietet nur zwei Tarife: City und Transit. Die Grundpreise sind ähnlich, jedoch rechnet Audi jeweils festgelegte Preise für das Laden per Gleichstrom (49 Cent/kWh) und Wechselstrom (39 Cent/kWh) ab. Die Tarife unterscheiden sich durch die Preise für Ionity-Strom, der bei City 79 Cent und bei Transit 31 Cent pro kWh kostet.

Vergleichbar ist die Zahl der verfügbaren Ladestationen. Audi kann über das Berliner Startup Digital Charging Solutions auf fast 156.000 Ladepunkte zugreifen. We Charge wird hingegen von der VW Tochter Elli betrieben, die auch Ökostrom verkauft. Anders als Audi will Volkswagen kein exklusives Ladestellennetz aufbauen. "Volkswagen setzt die Priorität auf den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur", sagte ein Sprecher Golem.de.

Der Dienst lässt sich auch über die App We Connect ID nutzen. Allerdings lassen sich nicht alle Ladesäulen per App freischalten, so dass eine physische Karte mit RFID-Tag in vielen Fällen noch erforderlich ist.

Volkswagen will in den kommenden Monaten mit der Auslieferung seines neuen Elektroautos ID.3 beginnen. Softwareprobleme haben zuletzt die Fertigstellung des Modells verzögert. Die bis Ende des Jahres auf null reduzierte Freischaltgebühr für die Ladekarte dürften daher nur wenige Käufer in Anspruch nehmen können. Normalerweise sind dafür 9,99 Euro fällig.

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BlindSeer 22. Jul 2020 / Themenstart

Wenn die Leute sich aber sagen "ich will meinen Akku schonen und mache die Einstellungen...

ChMu 21. Jul 2020 / Themenstart

Das ist richtig. Habe ich ja auch gesagt. Es ging mir darum, das die Model 3 nicht...

DasJupp 21. Jul 2020 / Themenstart

Wieso nicht?

mke2fs 21. Jul 2020 / Themenstart

Und? Das interessiert den Kunden nicht, der Kunde will laden, ob die Stationen nun VW...

ChrisE 21. Jul 2020 / Themenstart

Aber ist halt Blödsinn, wenn man von Maingau den Strom an den EnBW-Säulen an den Tank...

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