Elektroautos: Volkswagen und Bosch kooperieren bei Akkuzell-Fertigung

Den wachsenden Bedarf an Stromspeichern will Volkswagen durch eine Produktionspartnerschaft für Akkuzellen mit Bosch decken.

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VW IS.3 an einer Aral-Ladesäule
VW IS.3 an einer Aral-Ladesäule (Bild: Aral)

Volkswagen will mit Bosch als möglichem Partner für eine Akkuzellfertigung zusammenarbeiten. Die Unternehmen teilten mit, dazu die Gründung eines europäischen Anbieters zur Ausrüstung von Batteriezellfabriken zu prüfen. Bosch und VW unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung.

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Allein in Europa plant der Volkswagen-Konzern bis 2030 den Bau von sechs Zellfabriken. Zunächst gründen die Partner ein Projekthaus, um Industrialisierungslösungen zur Akkuproduktion in Europa auszuloten.

Bis Ende 2022 werde die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens vorbereitet, teilten die Unternehmen weiter mit.

VW-Technikvorstand Thomas Schmall sagte: "Europa hat die einmalige Chance, in den kommenden Jahren ein globales Kraftzentrum für Batterien zu werden. Es gibt eine starke und wachsende Nachfrage nach allen Aspekten der Batterieproduktion, einschließlich der Ausrüstung neuer Gigafactories. Volkswagen und Bosch loten die Chancen aus, diese kommende Multi-Milliarden-Industrie in Europa zu entwickeln und zu gestalten."

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VW hatte Anfang 2021 angekündigt, bis 2030 sechs Produktionsstätten für Akkuzellen zu bauen. Die erste Akkuzellfabrik soll 2025 in Salzgitter in Betrieb gehen. Zusammen sollen die Fabriken in der Endausbaustufe Zellen mit einem Energiegesamtwert von 240 Gigawattstunden im Jahr produzieren.

Lithium aus dem Oberrheingraben für VW

Volkswagen will künftig das Lithium für seine Akkus aus der Oberrheinischen Tiefebene beziehen. Der Konzern schloss einen Abnahmevertrag mit der Vulcan-Gruppe. Vulcan will das Lithium im Oberrheingraben fördern. Dort befinden sich mehrere Geothermiekraftwerke, die heißes Wasser aus einer Tiefe von 2.000 bis 5.000 Metern fördern.

Bei Analysen des geförderten Tiefengrundwassers wurde eine vergleichsweise hohe Konzentration von Lithium festgestellt: Im Schnitt enthält ein Liter des Tiefengrundwassers rund 160 mg Lithium, an einzelnen Bohrungen noch mehr.

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Thorgil 20. Jan 2022

Ich erzähl mir doch nichts. Ich habe vermutlich mehr Motoren in meinem Leben zerlegt...

Thorgil 20. Jan 2022

E-Golf bin ich im Winter 15/16 gefahren und da hat nichts gegammelt. Wenn Leute einfach...



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