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Elektroautos: Valencia erhält Zuschlag für Batteriezellfabrik von VW

Volkswagen baut in der Region Valencia eine nächste europäische Akkuzellfabrik. Das Werk soll 2026 starten und über 3.000 Beschäftigte haben.
/ Michael Linden
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Volkswagen investiert intensiv in Akkutechnik (Bild: Volkswagen)
Volkswagen investiert intensiv in Akkutechnik Bild: Volkswagen

Volkswagen hat sich endgültig für eine Batteriezellfabrik in Spanien(öffnet im neuen Fenster) entschieden. Der Kauf eines Grundstücks in Sagunto, einer Stadt etwa 300 Kilometer südwestlich von Martorell, wo die Tochtergesellschaft Seat ihren Hauptsitz hat, wurde zum Jahreswechsel abgeschlossen.

PowerCo, die Batteriesparte von Volkswagen, hat nun eine eigene Niederlassung im Zentrum von Valencia eröffnet. "In Spanien starten wir jetzt mit dem Aufbau des Führungsteams und werden bald mit ersten Bauarbeiten beginnen" , erklärte PowerCo-Chef Frank Blome.

Eigene Batteriezellfabriken für Elektroautos bringen mehr Unabhängigkeit von starken asiatischen Zulieferern, kosten aber auch Milliarden an Investitionen. Mit dem Bau der Fabrik in Spanien will Volkswagen noch einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit gehen und plant bereits weitere Schritte in Europa, Nordamerika und Osteuropa.

Das Vorhaben, eigene Batteriezellfabriken in Europa zu bauen, war bereits seit Frühjahr 2022 bekannt. Volkswagen hat jedoch die Förderbedingungen überprüft, bevor eine abschließende Entscheidung getroffen wurde. Insgesamt sollen gut zehn Milliarden Euro in das Gesamtprojekt fließen.

Spanien hat im Dezember 2022 der autonomen Gemeinschaft Valencia 90 Millionen Euro als Subvention für die Batteriefabrik bereitgestellt. Valencia wird nach Salzgitter in Niedersachsen der nächste Ort sein, an dem die Volkswagen-Gruppe eigene Akkuzellen für Elektroautos baut. Eine Fabrik soll in Osteuropa entstehen. Wo genau, ist noch nicht bekannt.


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