Stromspeicher: Tesla will Elektroauto-Akkus in China bauen
Tesla darf laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) eine Fabrik in der Freihandelszone Schanghais bauen. Tesla soll der erste ausländische Automobilhersteller sein, der nicht gezwungen werde, ein Joint-Venture mit Mehrheitsbeteiligung einer chinesischen Firma zu eröffnen. Berichte über ein solches Vorhaben gab es schon früher.

Noch scheint kein endgültiger Vertrag unterschrieben worden zu sein. Das dürfte auch aus politischen Gründen zurückgehalten werden: US-Präsident Donald Trump, der Chinas Handelspolitik kritisch gegenübersteht, bereitet sich auf einen Besuch in Peking Anfang November 2017 vor.
Chinas Automarkt ist der größte der Welt – auch für Elektroautos. Aktuell sind dort rund eine halbe Million Elektroautos angemeldet. Hinzu kommen rund 200 Millionen elektrische Zweiräder sowie 300.000 Elektrobusse. Die kürzlich von China beschlossene Quote für Elektroautos sowie das geplante Verbot für Verbrennungsmotoren dürften eine gute Ausgangsbasis für Teslas Expansionsbestrebungen sein.
Das Wall Street Journal berichtet weiter, dass Tesla zwar nach aktuellen Vorschriften 25 Prozent Importsteuer für die Akkus zahlen müsse, wenn diese in der Freihandelszone gebaut würden. Dafür müsse das Unternehmen jedoch keine Gewinne oder Technologien mit inländischen Partnern teilen. Eventuell habe Tesla auch einen speziellen Deal ausgehandelt.
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