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Elektroautos: Tesla verdoppelt Zellproduktion in der Giga Berlin

Tesla investiert rund 213 Millionen Euro in die Akkuzellproduktion in Grünheide und will die Kapazität bis 2027 auf 18 GWh mehr als verdoppeln.
/ Andreas Donath
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Gigafactory Berlin (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Gigafactory Berlin Bild: Sean Gallup/Getty Images

Tesla hat einem Bericht von Electrek zufolge(öffnet im neuen Fenster) angekündigt, die geplante Kapazität für Batteriezellproduktion im Werk Grünheide von derzeit 8 auf 18 Gigawattstunden pro Jahr auszubauen. Die neue Investition liegt bei rund 213 Millionen Euro.

Über 1.500 neue Stellen sollen entstehen, die Produktion soll im ersten Halbjahr 2027 anlaufen. Bei vollem Betrieb könnte das Werk genug Zellen für 250.000 bis 350.000 Fahrzeuge jährlich liefern.

Alles unter einem Dach

Das erklärte Ziel ist vollständige vertikale Integration: Akkuzellen, Antriebskomponenten und fertige Elektroautos sollen bis 2027 an einem Ort entstehen. Damit würde Tesla seine Abhängigkeit von asiatischen Zelllieferanten für den europäischen Markt deutlich reduzieren. Dass Tesla bereits Stellen für die Zellfertigung ausschreibt, verleiht dem Zeitplan eine gewisse Glaubwürdigkeit.

Musk und der Machtpoker

Im Februar warnte Tesla-Chef Elon Musk in einer Videobotschaft an die Belegschaft, eine Expansion werde es nicht geben, falls die IG Metall die Mehrheit im Betriebsrat erringe. Sie tat es nicht: Der Gewerkschaftsanteil sank von 39,4 auf 31,1 Prozent, Teslas eigene Liste Giga United gewann 24 von 37 Sitzen. Die IG Metall leitete inzwischen rechtliche Schritte wegen unzulässiger Einflussnahme auf die Wahl ein und steht damit nun vor einem Problem: Tesla investiert tatsächlich, genau wie angekündigt. Das macht die Klage zum Politikum, unabhängig von der rein juristischen Lage.


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