• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroautos: Tesla macht hohe Verluste

Der Elektroautohersteller Tesla hat für sein erstes Geschäftsquartal 2019 einen Verlust von 702 Millionen US-Dollar ausgewiesen und liegt damit deutlich unter den Erwartungen. Probleme bei den Auslieferungen der Autos und Preissenkungen sind die Hauptursachen der Krise.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Tesla-Elektroauto
Ein Tesla-Elektroauto (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Tesla hat die Analysten enttäuscht und einen erheblich höheren Verlust für das letzte Quartal (PDF) ausweisen müssen. Er liegt bei 702 Millionen US-Dollar oder 4,10 US-Dollar pro Aktie. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust liegt bei 2,90 US-Dollar pro Aktie. Erwartet wurde ein Verlust von 1,21 US-Dollar pro Aktie. Der Umsatz belief sich auf 4,5 Milliarden US-Dollar, erwartet wurden 5,19 Milliarden.

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. Witzenmann GmbH, Pforzheim

Das größte Problem für Tesla sind derzeit die von den Kunden erwarteten günstigeren Varianten des Model 3, die offenbar nicht mit einer ausreichend hohen Marge produziert werden können. Zudem wurden viel zu wenige Model S und Model X ausgeliefert. Zusammen waren es nur 12.000 Stück, in früheren Quartalen waren es im Schnitt 25.000.

Insgesamt wurden nur 63.000 Fahrzeuge ausgeliefert, erwartet wurden 76.000 Stück. Tesla hat kein eigenes Händlernetz und kann die Fahrzeuge nur als Verkauf verbuchen, wenn sie auch an den Kunden ausgeliefert wurden.

Hohe Kosten wie die Errichtung der Autofabrik in Schanghai und der Ausbau der Gigafactory sorgen zudem für Probleme. Musk versicherte zwar, dass noch genügend Geld übrig sei - die Cashbestände liegen bei 2,2 Milliarden US-Dollar -, doch musste Tesla die Barrückzahlung einer Wandelanleihe in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar stemmen und im April müssen weitere 180 Millionen US-Dollar Schulden beglichen werden. Musk betonte, dass die finanzielle Situation nicht angespannt sei, doch einen Rückzug vom Kapitalmarkt schloss er nicht aus.

Elon Musk kündigte auf Rückfrage eines Analysten an, eine eigene Autoversicherung für die Elektroautos anzubieten. Das Unternehmen erhalte die Daten des Fahrzeugs in Echtzeit, kenne das Fahrverhalten des Fahrers und könne dies in die Riskoprofilerstellung miteinfließen lassen, die letztlich die Versicherungsraten bestimme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

E-Mover 26. Apr 2019

... Noch nicht mal an einem Dienstag :-)

E-Mover 26. Apr 2019

Da hast Du natürlich Recht! Man ist immer ein bisschen geprägt von dem, was die anderen...

E-Mover 26. Apr 2019

... Zu blöd, dann muss die CIA die Daten immer so umständlich aus Deinem Handy rausholen...

E-Mover 25. Apr 2019

Fantastisch guter Post übrigens, Cavaron!!! Selten so gelacht! Lustig auch, dass...

thinksimple 25. Apr 2019

Ich versuchs wenigstens.. Ob mit oder ohne freie Energie. Was glaubst du was selbst in...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /