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Elektroautos: Technologiekonzern LeEco hat Finanzprobleme

Der chinesische Elektroautoentwickler LeEco muss sich von einem frisch erworbenen Grundstück in Kalifornien trennen, auf dem die Nordamerika-Zentrale entstehen sollte. Für das Elektroauto LeSee und auch für Faraday Future sieht es schlecht aus.
/ Andreas Donath
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LeSee (Bild: LeEco)
LeSee Bild: LeEco

Das gerade erst im Silicon Valley erworbene Großgrundstück, auf dem die Nordamerikazentrale von LeEco(öffnet im neuen Fenster) entstehen sollte, soll nach einem Reuters-Bericht(öffnet im neuen Fenster) wieder verkauft werden und 260 Millionen US-Dollar Erlös bringen. Das Geld soll LeEco dringend benötigen, weil sich das Unternehmen mit dem Bau des Elektroautos LeSee(öffnet im neuen Fenster) übernommen haben soll.

Auch Personal an den Unternehmensstandorten USA, China und Indien soll bereits entlassen worden sein, um die Kosten zu reduzieren. Schon Mitte November 2015 hieß es in einer E-Mail an die Mitarbeiter(öffnet im neuen Fenster) , dass sich LeEco übernommen habe. In die Autopläne sollen bereits fast 10 Milliarden Yuan (circa 1,36 Milliarden Euro) geflossen sein.

Zwar erhielt das LeEco-Konglomerat 2,2 Milliarden US-Dollar von Sunac China Holdings, doch die sind für die Unterhaltungselektronik-Sparte gedacht.

LeEco steht auch mehrheitlich hinter dem Elektroautohersteller Faraday Future, doch der verfügt noch nicht einmal über eine funktionierende Fabrik , obwohl 2017 eigentlich die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden sollten. Auch hier lautet das Problem Geldmangel.

LeEco hilft auch Aston Martin bei der Realisierung eines Elektroautos. Der Aston Martin RapidE existiert bisher nur als Prototyp und soll 2018 auf den Markt kommen.


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