Elektroautos: Shell baut Ladenetz in Deutschland weiter aus

Shell will in Deutschland sein Angebot an Schnellladesäulen erweitern. Zu den bisherigen 100 Ladepunkten sollen weitere 100 dazukommen. Für Benzin und Diesel soll eine CO2-Kompensation möglich werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Shell-Tankstelle
Shell-Tankstelle (Bild: Greenpeace München/CC BY 2.0)

Shell will sein Angebot für Elektroautofahrer ausbauen und plant die Errichtung von 50 weiteren Ladesäulen. Diese sollen mit bis zu 150 kW Akkus laden können. Die Stromaufladung werde ausschließlich mit grünem Strom erfolgen, teilte der britisch-niederländische Konzern mit.

Auch außerhalb Deutschlands errichtet Shell Ladestationen und übernahm dazu den Ladesäulenanbieter New Motion. In Großbritannien, den Niederlanden und China betreibt Shell so bereits eigene Ladesäulen. Der Konzern ist auch an dem Joint Venture Ionity beteiligt, das eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbaut.

Ab Frühjahr 2020 will Shell Autofahrern anbieten, CO2-Emissionen zu kompensieren, die beim Verbrennen von Diesel und Benzin entstehen. "Wir verfolgen einen dreistufigen Ansatz: vermeiden, reduzieren und kompensieren, der es in Summe jedem Kunden ermöglicht, klimaneutral zu fahren, wenn er es möchte", sagte Jan Toschka, Chef des Shell-Tankstellengeschäftes.

Die Kosten der CO2-Kompensation pro Liter Kraftstoff werden für den teilnehmenden Kunden etwas mehr als einen Cent pro Liter betragen. Für die CO2-Kompensation suchte Shell internationale, zertifizierte Projekte zur Erhaltung und Aufforstung von Flora- und Fauna-Flächen aus.

Zudem will Shell eine Infrastruktur von Wasserstofftankstellen aufbauen, nannte aber keine konkreten Zahlen.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass trotz des steigenden Anteils von alternativen Antrieben der Großteil der deutschen Fahrzeugflotte noch immer konventionell unterwegs sei. Auch bei den Neuzulassungen lag der Anteil der Fahrzeuge mit reinem Verbrennungsmotor laut Kraftfahrtbundesamt 2019 bei gut 91 Prozent. Shells Konkurrenz baut ebenfalls Ladesäulen auf. So kündigte Aral im Mai 2019 entsprechende Pläne an.

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