Elektroautos: Rivian macht Verluste von 1,7 Milliarden US-Dollar
Der Elektrohersteller Rivian hat im dritten Quartal 2022 1,7 Milliarden US-Dollar Verlust gemacht(öffnet im neuen Fenster) . Im Geschäftsbericht für dieses Quartal heißt es, die Verluste seien in erster Linie auf inflationsbedingt steigende Materialkosten, die Stornierung einiger Kaufverträge sowie gestiegene Löhne und Abschreibungen zurückzuführen.
Das Unternehmen will dennoch die Produktion in seinem Werk in Illinois hochfahren. Dort soll eine zweite Schicht gemacht werden, um insgesamt 25.000 Fahrzeuge im Jahr zu bauen.
Rivian musste im Oktober 2022 eine Rückrufaktion starten, weil sich das Lenkrad der produzierten Fahrzeuge hätte lösen können. Diese Probleme schlugen sich aber noch nicht in den Zahlen für das dritte Quartal nieder.
Zudem muss das Unternehmen wegen der anhaltenden Geldprobleme seine geplante R2-Plattform mit kleineren Fahrzeugen zurückstellen. Diese soll nun erst ein Jahr später zum Einsatz kommen, als neues Zieldatum wird das Jahr 2026 genannt. Mit kleineren und günstigeren Fahrzeugen erhofft sich Rivian Wachstumschancen.
Kooperationen mit Amazon und Mercedes sollen helfen
Rivian baut Fahrzeuge für Amazon und lieferte bereits 1.000 Autos an den E-Commerce-Händler aus. Amazon will insgesamt 100.000 Stück in mehreren Tranchen erwerben. Im kommenden Jahr sollen auch andere Kunden die Fahrzeuge erhalten .
Mercedes-Benz und Rivian wollen darüber hinaus gemeinsam elektrische Transporter produzieren. "Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet" , teilte Mercedes-Benz am 8. September 2022 mit. Dabei wollen die Firmen "Investitionen und Kosten teilen sowie operative Synergien heben, um die Produktion von Elektrotransportern schnell zu skalieren" .
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