Elektroautos: Regierung fördert Infrastruktur alternativer Kraftstoffe

Im Nationalen Strategierahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) der Bundesregierung wird auch die Elektromobilität erwähnt. Um Autofahrern die Befürchtung zu nehmen, ihr Auto bei Bedarf nicht laden zu können, sollen 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen errichtet werden. Das Programm soll jedoch erst 2020 abgeschlossen sein.
Auch für weitere alternative Antriebe sollen Tankmöglichkeiten gefördert werden. Das gilt für Wasserstoff genauso wie für Erdgas. Die Investitionen sollen sich auf rund eine Milliarde Euro belaufen.
Die schnellen Lademöglichkeiten sollen an Autobahnraststellen aufgebaut werden. Dies soll etwa 300 Millionen Euro kosten. Außerdem werden dem Plan zufolge Kommunen unterstützt, um die Infrastruktur für Elektromobilität auszubauen. Dafür sollen 35 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.
Auch im Bereich Wasserstoff für Brennstoffzellenautos und erdgasbetriebene Fahrzeuge (CNG) soll etwas getan werden. Bis 2018 sollen 100 Wasserstofftankstellen in Deutschland existieren. Aktuell sind es etwa 20. Bis 2023 sollen 400 vorhanden sein. Die Erdgasversorgung soll ebenfalls verbessert werden.
Die Elektroautoprämie(öffnet im neuen Fenster) , die zum Kauf eines E-Fahrzeugs motivieren soll, wird hingegen kaum genutzt. Ende Oktober, vier Monate nach ihrer Einführung, zeigt die Statistik(öffnet im neuen Fenster) des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dass rund 5.800 Anträge gestellt wurden. Lediglich 3.343 entfielen dabei auf reine Elektroautos. Der Rest bezieht sich auf Plug-in-Hybride und ein einziges Brennstoffzellenfahrzeug.