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Elektroautos: Nissan gibt Batteriefertigung auf

Der Autohersteller Nissan will die Herstellung von Batterien für seine Elektrofahrzeuge aufgeben und verkauft seine Tochtergesellschaft Automotive Energy Supply Corporation (AESC) an die chinesische Investmentgesellschaft GSR Capital. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
/ Andreas Donath
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Nissan will keine Elektroauto-Akkus mehr bauen. (Bild: Nissan)
Nissan will keine Elektroauto-Akkus mehr bauen. Bild: Nissan

Nissan will künftig keine eigenen Autobatterien mehr bauen und gibt das Geschäft an eine chinesische Gesellschaft ab(öffnet im neuen Fenster) . Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Nissan-Tochter AESC(öffnet im neuen Fenster) ist bisher ein kleiner Hersteller von Elektroautoakkus, doch die GSR-Investition könnte das ändern.

Nissan wird jedoch weiterhin Akkus über AESC beziehen. Dem Autohersteller gehören 51 Prozent des Akkuherstellers, der Rest ist im Besitz von NEC. Nissan und NEC hatten das Unternehmen 2007 zur Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus für Nissans Elektrofahrzeuge gegründet. Die Akkus wurden unter anderem im US-Bundesstaat Tennessee und in Großbritannien herstellt. Die Fertigungsstätten übernehmen die Chinesen ebenfalls.

Laut einem Bericht der Financial Times will die chinesische Regierung, dass inländische Akkuhersteller ihre Produktion bis 2020 verdoppelten(öffnet im neuen Fenster) .


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