Elektroautos: Lithium soll in Deutschland per Geothermie gefördert werden

Das für Akkus in Elektroautos nötige Lithium soll in Deutschland gefördert werden. Geothermie-Kraftwerke sollen es aus dem Tiefenwasser holen.

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Geothermie-Anlage Bruchsal
Geothermie-Anlage Bruchsal (Bild: EnBW)

In Deutschland gibt es Geothermie-Kraftwerke, die die Wärme aus dem Oberrheingraben nutzen. Aus dem geförderten Tiefenwasser soll Lithium gefiltert werden. Dieses kann für die Akkuproduktion genutzt werden.

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Nach einem Bericht der Welt am Sonntag könnte der Import des wichtigen Akku-Grundstoffs Lithium stark reduziert werden, wenn dieser aus heimischen Quellen gefördert würde. Mehrere Unternehmen sollen dem Bericht nach eine Lithium-Produktion in Deutschland planen. Das Mineral soll in Kombination mit bestehenden Geothermie-Kraftwerken aus dem Tiefenwasser des Oberrheingrabens gefiltert werden.

Mehrere Firmen wollen Demonstrationsanlagen bauen

So soll beispielsweise der Energiekonzern EnBW eine Geothermie-Anlage in Bruchsal nördlich von Karlsruhe durch eine Extraktionsanlage für Lithium-Chlorid erweitern. Im Labor habe das recht ordentlich funktioniert, sagte Projektleiter Thomas Kölbel der Zeitung. Nun soll eine Demonstrationsanlage gebaut werden.

Eine solche Anlage soll auch Vulcan Energy in Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern Pfalzwerke planen. Das Geothermie-Kraftwerk Insheim soll noch 2020 entsprechend erweitert werden. Dort will Vulcan testen, wie gut sich Lithiumhydroxid aus dem Thermalwasser herausfiltern lässt. 2021 soll bei Erfolg eine größere Demonstrationsanlage kommen, die schon im Tonnenbereich arbeiten soll. 2022 könnte nach Angaben von Vulcan bereits eine kommerzielle Anlage folgen, die jährlich 2.000 Tonnen Lithiumhydroxid liefert.

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Im Tiefenwasser des Oberrheingrabens befinden sich je nach Standort rund 200 bis 400 Milligramm Lithium pro Liter.

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