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Elektroautos: Kartendienst Here zeigt freie Ladestationen an

Die Suche nach freien Ladestationen soll für Elektroautobesitzer einfacher werden. Die Prämie für den Kauf eines neuen Autos lässt sich aber immer noch nicht beantragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Freie und belegte Ladestationen in Berlin
Freie und belegte Ladestationen in Berlin (Bild: intercharge.eu/Screenschot: Golem.de)

Besitzer von Elektroautos können über den Kartendienst Here künftig in Echtzeit über freie Ladestationen in Deutschland und anderen Ländern informiert werden. Das werde durch eine Kooperation zwischen dem Kartendienst und der Plattform Hubject ermöglicht, teilten beide Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Hubject vernetzt nach eigenen Angaben aktuell europaweit rund 8.000 Ladepunkte. Bis Ende des Jahres sollen es weltweit 15.000 bis 20.000 Ladestationen sein. Die Daten zu den Ladestationen lassen sich bereits über das Portal intercharge.eu abrufen.

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Die Kooperation ermöglicht demnach die betreiberübergreifende Einbindung von Informationen zu Ladestationen. Dazu gehörten Standort, Steckertyp und Stromstärke sowie dynamisch übertragene Belegungsdaten von Ladestationen und Parkflächen vor Ladepunkten. Die Echtzeitübertragung der statischen und dynamischen Daten erfolge dabei vollautomatisiert über die Hubject-Plattform. Die derzeit 58 deutschen Schnellladestationen von Tesla sind allerdings noch nicht integriert. Hubject führe zudem Gespräche mit anderen Kartendiensten, teilte das Unternehmen auf Anfrage von Golem.de mit.

200 Firmen kooperieren mit Hubject

Hubject hatte zu Beginn des Jahres die Möglichkeit präsentiert, die Daten von Parksensoren in das Intercharge-Netzwerk einzubinden. Dabei seien die Betreiber von Ladestationen an keinen Sensorhersteller gebunden. Technisch gibt es derzeit verschiedene Anbieter, die je nach System Magnetfeld-, Radar- oder optische Sensoren benutzen. Die Detektion von freien Parkplätzen funktioniert zum Teil jedoch nicht zufriedenstellend. Zuletzt hatte Bosch einen kombinierten Magnetfeld- und Radarsensor präsentiert.

Die Hubject GmbH wurde 2012 von Unternehmen der Energie-, Technologie- und Automobilbranche gegründet. Zu den derzeit 200 Partnern gehören Firmen wie BMW, Daimler, Bosch, Siemens, EnBW, T-Systems und mehr als 100 Stadtwerke. Der Kartendienst Here gehört seit vergangenem Jahr einem Konsortium der drei Autohersteller BMW, Daimler und Audi.

EU-Kommission prüft noch Kaufprämie

Echtzeitdaten zu freien Ladestationen könnten helfen, den weiter schleppenden Absatz von Elektroautos zu fördern. Dazu hatte die Bundesregierung im vergangenen Mai auch eine Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beschlossen. Allerdings kann die staatliche Prämie nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch immer nicht beantragt werden. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums habe bestätigt, dass die Richtlinie noch zur Prüfung bei der EU-Kommission liege. Wann dort eine Entscheidung zu erwarten sei, sei derzeit nicht absehbar. Wer also aktuell ein Elektroauto kaufe, laufe Gefahr, dass der Antrag auf den staatlichen Zuschuss abgelehnt werde.

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chefin 16. Jun 2016

Da man sie nicht reservieren kann, ist das Nutzlos. Fährt man hin mit halbvollem Akku...

aguentsch 16. Jun 2016

Selbst wenn die Anzahl der Ladestellen von intercharge.eu verdoppelt werden: Aktuell...

Eheran 16. Jun 2016

Das ist ja absurd und treibt das ganze noch auf die Spitze - warum sollte man...

ThorstenFunpeter 15. Jun 2016

kwt

Sebbi 15. Jun 2016

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ Filtern nach Schuko Stecker. Was das so...


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