Elektroautos: Großbritannien testet Autobahnen mit Ladefunktion

Elektroautos kranken meist an geringer Reichweite und langen Akkuladezeiten, doch was wäre, wenn der Akku während der Fahrt per Induktion geladen würde? Großbritannien will eine Technik testen, die es ohne Kabel erlaubt, die Autos mit Strom zu versorgen.

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Britische Autobahn
Britische Autobahn (Bild: Highways England)

Highways England will noch 2015 eine schnurlose Ladetechnik auf einer Teststrecke ausprobieren, die die Akkus von Elektro- und Hybridautos während der Fahrt aufladen kann. Die Ladetechnik befindet sich unterhalb des Fahrbahnbelags.

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In den Tests soll untersucht werden, wie sicher und effizient die Technik auf Autobahnen und Landstraßen ist. Verkehrsminister Andrew Jones betont: "Die Möglichkeit, Fahrzeuge mit niedrigen Emissionen während der Fahrt zu laden, eröffnet interessante Möglichkeiten. Die Regierung investiert schon jetzt 500 Millionen Pfund innerhalb der nächsten fünf Jahre, um Großbritannien an die technologische Spitze zu befördern, was Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in diesem Sektor schaffen wird."

Im Rahmen der Tests werden Fahrzeuge und Straßen mit Ladetechnik ausgerüstet. Wenn ein Vertragspartner für die Installation gefunden wurde, sollen weitere Details veröffentlicht werden. Die Versuche sollen ungefähr 18 Monate lang laufen. Danach sollen Versuche auf echten Straßen erfolgen.

Künftig sollen auch alle 20 Meilen (32 km) Ladestationen entlang der britischen Autobahnen aufgebaut werden. Induktionsladetechnik, die nicht während der Fahrt, sondern nur beim Halten oder Parken zum Zuge kommt, wird bereits bei Nahverkehrsbussen eingesetzt.

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Ein Forschungsprojekt der Uni Stanford in den USA hat sich schon mit dem Laden von Elektroautos während der Fahrt beschäftigt. Die Forscher übertragen elektrischen Strom nicht per Induktion, sondern per magnetischer Resonanz.

Und auch bei Pkw tut sich etwas: Um die Akkus der Elektroautos BMW i3 und den Plugin-Hybrid-Sportwagen BMW i8 sowie eine Mercedes S-Klasse mit Hybridantrieb schnell aufzuladen, wollen die beiden Hersteller kooperieren und das induktive Laden von Hochvoltbatterien ermöglichen. Das System besteht aus einer Sekundärspule im Fahrzeugboden sowie einer Bodenplatte mit integrierter Primärspule. Letztere wird zum Beispiel in den Garagenboden oder im Freien eingelassen. Eis und Schnee sollen der Spule nicht schaden.

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Anonymer Nutzer 13. Aug 2015

Verlorene Ladung. Ne Eisenstange macht sich da gut ;)

Anonymer Nutzer 13. Aug 2015

Das scheint rein vom schweben her sogar machbar zu sein: M-Bahn. Nur Seitenführung und...

Benutzer 777 12. Aug 2015

Doch was wäre wenn es keine Autobahnen mehr gäbe, sondern statt dessen schnelle Bahnen...



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