Brennstoffzelle und E-Fuels keine Alternative

Brennstoffzelle und sogenannte E-Fuels sind für den VCD hingegen keine Alternative. Zum einen werde der benötigte Wasserstoff überwiegend aus Erdgas hergestellt, zum anderen könne der Wasserstoff nur an bundesweit 70 Tankstellen getankt werden. Für die energieintensive Herstellung sogenannter E-Fuels stehe weder die erneuerbare Energie in Deutschland zur Verfügung, noch existierten im "Sonnengürtel der Erde" die erforderlichen Produktionsanlagen.

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Nach Ansicht von Müller-Görnert sind Elektroautos derzeit vor allem für Pendler und städtische Flotten mit hohen Fahrleistungen interessant. Große und schwere E-SUVs sowie die meisten Plugin-Hybride seien dagegen "kein Teil der Lösung, sondern eine Mogelpackung. Sie sind reine Energiefresser und haben aufgrund größerer Batterien eine miserable Umweltbilanz". Dennoch empfiehlt der VCD drei Plugin-Hybride in seiner Liste: den Hyundai Ioniq, den Kia Niro und den Toyota Prius. Der VCD lehne aber die steuerliche Begünstigung für Plugin-Hybride ab, sagte Müller-Görnert.

"Ambitionierte" CO2-Steuer gefordert

Der Verkehrsclub erhofft sich einen weiteren Schub für die individuelle Elektromobilität durch die für 2020 angekündigte "Modelloffensive" der Hersteller. Dahinter stünden jedoch vor allem die erhöhten Flottengrenzwerte beim CO2-Ausstoß. Elektroautos würden zudem als Nullemissionsfahrzeuge in der CO2-Bilanz des Unternehmens doppelt angerechnet.

Allerdings seien für einen wirklichen Erfolg der Elektroautos bessere politische Rahmenbedingungen erforderlich. Dazu gehörten ein einheitlicher Zugang sowie eine einheitliche Tarifgestaltung an der Ladesäule, eine Änderung des Baurechts für das Laden in Tiefgaragen oder Mehrfamilienhäusern sowie eine CO2-Besteuerung im Verkehr. Von einer solchen CO2-Steuer würden Elektroautofahrer besonders profitieren. Denn das Elektroauto brauche die Energiewende, so dass der Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigt werden müsse. Der VCD fordert dabei eine "ambitionierte" CO2-Steuer, die den Spritpreis nicht nur um wenige Cent teurer mache. Zudem sollte der Diesel nicht steuerlich begünstigt werden. Die Beispiele Norwegen und die Niederlande zeigten, dass auf diese Weise der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuwagen deutlich erhöht werden könne.

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 Elektroautos: Die ziemlich leere Umweltliste des VCD
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whitbread 05. Sep 2019

Also ich wäre ja gerne bereit auf ein E-Auto umzusteigen. Ich denke ich habe auch ein...

Kay_Ahnung 05. Sep 2019

Naja die EEG soll eigentlich durch die CO2 Steuer abgelöst werden (zumindest nach...

Kay_Ahnung 05. Sep 2019

? EEG ist doch gar keine Steuer sondern eine Abgabe und soweit ich weiß bekommt der...

DWolf 05. Sep 2019

So sieht es aus. Ich bin mit 28 Jahre alten Benzinern dabei. Verbrauchen je nach...

/mecki78 05. Sep 2019

Nein, das habe ich nie getan. Ich habe nur in Frage gestellt, warum Mio von Menschen...



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