Genug Geld im Markt für Infrastruktur

Auch der Ladenetzbetreiber Allego will künftig den Fokus auf den Ausbau des Schnellladenetzes in Europa legen. "Es ist genug Geld im Markt für privatwirtschaftliche Infrastrukturprojekte", sagte Allego-Deutschlandchef Ulf Schulte und fügte hinzu: "Insbesondere HPC-Ladeinfrastruktur ist sehr attraktiv für Investitionen aus dem Markt, und wir kriegen viele Anfragen von institutionellen Investoren."

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Derzeit baue Allego vor allem auf privatem Gelände wie den Parkplätzen von Super- oder Baumärkten oder Autowerkstätten. Das von Allego aufgebaute Berliner AC-Ladenetz ist inzwischen an die Stadtwerke übergeben worden.

Ebenso wie Sillober bezeichnete auch Schulte den Zugang zu kommunalen Flächen als "extrem schwierig". Der Zugang zu Flächen der öffentlichen Hand solle nicht durch große, komplexe Ausschreibungen, sondern durch pragmatische Verfahren erfolgen.

Drei Viertel können zu Hause laden

Was die Umfrage ebenfalls ergeben hat: Drei Viertel der Befragten können ihr Elektroauto zu Hause aufladen. Gerade in Städten ist das jedoch bislang nur in den wenigsten Mehrfamilienhäusern der Fall. Zwar setzt EnBW auch auf das innerstädtische Laden an HPC-Hubs. Doch damit sind in der Regel deutlich höhere Stromkosten verbunden. Zudem lassen Ladevorgänge mit mehreren 100 kW die Batterie eher altern.

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In diesem Zusammenhang verwies Claudia Rathfux von Stromnetz Berlin auf die Pläne des Berliner Senats, bis 2030 weitere 1.800 AC-Ladepunkte sowie weitere 200 HPC-Schnellladepunkte mit mindestens 150 kW pro Ladepunkt an Standorten mit je acht bis zwölf Ladepunkten zu errichten. Demnach sollen in jedem der zwölf Bezirk ein bis zwei dieser Schnellladestandorte entstehen.

Schrecken hohe Strompreise ab?

Auf die Frage, inwieweit die stark gestiegenen Strompreise den Umstieg auf die E-Mobilität beeinträchtigen könnten, antwortete Andreae lapidar: "Energie wird teurer, Benzin auch. Die Vergleichbarkeit des Verbrenners mit dem E-Auto hat sich an dieser Stelle letztlich nicht geändert." Das Elektroauto habe aber den großen Vorteil, dass die Energie effizienter eingesetzt werde.

Doch nicht nur für die Kunden, auch für die Ladenetzbetreiber können die hohen Strompreise zum Problem werden. Denn bislang bieten diese ihren Kunden noch einen Pauschaltarif beim Laden an. Nach Angaben von Schulte geraten dadurch die Margen unter Druck. Das gelte vor allem für den Fall, dass sich der Strom am Spotmarkt besorgt werden müsse. Nach Angaben von Sillober ist es bislang jedoch nicht erforderlich, deswegen Ladesäulen stillzulegen.

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 Elektroautos: Das Ende der Reichweitenangst
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Potrimpo 20. Sep 2022 / Themenstart

Häh?

Thorgil 19. Sep 2022 / Themenstart

Deutlich größer als bei anderen Menschen die sich unter einem Stein verstecken und...

BlindSeer 19. Sep 2022 / Themenstart

Echt? Ich sehe ständig neben dem Tankstellenschild noch ein Schild für Ladesäulen.

crazypsycho 17. Sep 2022 / Themenstart

Natürlich gibt es solche Profile. Stellen sogar den Großteil da. Die meisten können nun...

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