Elektroautos: BMW investiert 2 Milliarden Euro in ungarische Akkufabrik
BMW investiert bis 2025 mehr als 2 Milliarden Euro in sein ungarisches Werk in Debrecen. Dort sollen 500 Arbeitsplätze in der Akkumontage entstehen.
Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG, sagte: "In Debrecen entsteht das modernste Werk der Welt. Hier setzen wir mit unserer iFactory neue Industriestandards in der Fahrzeugproduktion. Unsere Investitionen unterstreichen die Konsequenz, mit der wir die E-Mobilität umsetzen."
BMW sucht derzeit neue Mitarbeiter vor Ort als auch in ganz Ungarn, um die Arbeiter im Werk Debrecen zu unterstützen. Im Herbst 2023 soll zudem ein duales Ausbildungsprogramm im hauseigenen Trainingszentrum starten.
Dee Ladegeschwindigkeit bei der neuen Akkugeneration solle um bis zu 30 Prozent gesteigert und die Reichweite um bis zu 30 Prozent verbessert werden, teilte BMW mit.
Akku- und Autofertigung an einem Standort
Die Akkufertigung wird auf dem Gelände des Fahrzeugwerks in Debrecen aufgebaut, dessen Bau vor rund sechs Monaten startete. Markus Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW Group, erklärte: "Die BMW iFactory steht auch für kurze Wege in der Logistik. Die enge Anbindung der Batteriefertigung an die Fahrzeugproduktion ist Teil unserer Strategie."
In Debrecen werden fertige Zellen verarbeitet. Die runden Zellen werden dort in das Gehäuse eingebaut. Dabei handelt es sich um einen Metallrahmen, der in den Unterboden des Fahrzeugs integriert wird.
Der Produktionsstart der Akkus der 6. Generation erfolgt parallel zum Start der Fahrzeugproduktion. Alle Akkus für die im Werk Debrecen gebauten Fahrzeuge werden vor Ort montiert. Die Akkuproduktion umfasst eine Fläche von mehr als 140.000 Quadratmetern.
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