Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Elektroautos: Bayern startet Förderprogramm für Ladesäulen

Bayern führt ein eigenes Förderprogramm für Ladesäulen ein, mit denen Elektrofahrzeuge abseits der eigenen Garage aufgeladen werden können. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) spricht von geplanten 7.000 Säulen.
/ Andreas Donath
50 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Elektroauto an der Steckdose (Bild: Andreas Donath)
Elektroauto an der Steckdose Bild: Andreas Donath

Das Bayerische Förderprogramm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur(öffnet im neuen Fenster) für Elektroautos soll am 1. September 2017 starten. "Wir wollen in Bayern die emissionsfreie Mobilität vorantreiben. Dafür setzen wir unter anderem auf den schnellen Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität" , sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Die Förderung des Bundes reiche für einen flächendeckenden Ausbau in Bayern nicht aus. Bis 2020 sollen auf diese Weise 7.000 Ladesäulen aufgebaut werden.

Gefördert werden nicht nur der Aufbau der Ladesäule, sondern auch deren Netzanschluss und Montage. 40 Prozent der Ausgaben will der Freistaat übernehmen. Dafür wurden im Haushalt 2017/18 zunächst 3,2 Millionen Euro eingeplant, aufgestockt werden soll die Summe über einen Nachtragshaushalt.

Der Bund hat ein eignes Förderprogramm für Ladesäulen

Die Bundesregierung stellt für ihr Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur 300 Millionen Euro bereit. Um Autofahrern die Befürchtung zu nehmen, ihr Auto bei Bedarf nicht laden zu können, sollen 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen errichtet werden. Das Programm soll jedoch erst 2020 abgeschlossen sein. Die schnellen Lademöglichkeiten sollen an Autobahnraststellen aufgebaut werden.

In Deutschland gibt es aktuell nur 6.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Zum Vergleich: Tesla verfügt derzeit über knapp 60 Schnellladestationen in Deutschland, allerdings stehen dort in der Regel zwischen fünf und acht Ladesäulen.


Relevante Themen