Elektroautos: Audi will exklusives Schnelllade-Netz schaffen

Ohne Lade-In­fra­struk­tur lassen sich Elektroautos nur schwer verkaufen, meint Audi, und plant deshalb ein Netz exklusiv für die eigenen Kunden.

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Audi-Logo (Symbolbild)
Audi-Logo (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Die agil arbeitende Artemis-Gruppe bei Audi will einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel (Bezahlschranke) zufolge ein europaweites Elektroauto-Ladenetz aufbauen. Dieses Netz ist nur für die eigenen Kunden gedacht, später soll es auch für Porsche-Kunden geöffnet werden. Mit einen exklusiven Ladenetz hat Tesla bereits gute Erfahrungen gemacht. Teslas Netz aus Schnelllade- und Endpunkt-Ladestationen erlaubt europaweite Fahrten ohne mühseliges Suchen nach Ladesäulen. Dies will auch Audi ermöglichen und plant noch mehr.

Laden soll mit Shopping verbunden werden

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Premiumkunden könn­en den Angaben zufolge Ladesäulen vor­ab re­ser­vie­ren. Rund um die Stationen herum sollen Einzelhandel und und Gastronomie angesiedelt werden. Wo die Säulen aufgebaut werden, ob nur entlang der Autobahnen und Landstraßen oder auch in Innenstädten, soll im Herbst konkretisiert werden.

Audi ist bereits an einem Ladenetz beteiligt

Neben BMW sind die Autohersteller Daimler, Ford sowie die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche an dem Joint Venture Ionity beteiligt, das bereits Schnellladestationen betreibt. Das Vorgehen des Ladenetzbetreibers ist jedoch stark umstritten. Seit Februar 2020 kostet an den Ladesäulen die Kilowattstunde 79 Cent. Bei Teslas Superchargern liegt der Preis bei 33 Cent. Die 79 Cent gelten allerdings nur für Nutzer ohne Vertrag. Es gibt mit dem Audi E-Tron Charging Service, Mercedes Me Charge, BMW Chargenow, dem Porsche Charging Service und Volkswagen Wecharge weitere Preismodelle mit monatlichen Grundgebühren, bei denen die Ladepreise niedriger sind. Bei Audi sind es beispielsweise rund 18 Euro Monatsgebühren und 0,33 Euro pro Kilowattstunde an den Ionity-Säulen. Einige Roaming-Partner kündigten Ionity aufgrund der Preiserhöhung, darunter auch EnBW.

Tesla baut Supercharger-Netz weiter aus

Tesla verlangt keine Grundgebühren und hat die Ladesäulen entlang der großen Verkehrsadern aufgebaut. In Berlin entsteht aber jetzt auch ein Ladepark in der Innenstadt, am Euref-Campus im Bezirk Schöneberg.

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vulkman 21. Jul 2020

Du hast behauptet, "fremde Marken" müssten bei Ionity mehr zahlen. Das stimmt nicht. Es...

vulkman 20. Jul 2020

Selten != ungewöhnlich. Die Aussage, dass das ein Luxusproblem ist, ist falsch, es sei...

mke2fs 20. Jul 2020

Dazu müsste man wissen wie viele Autos (E-Autos) auf diese 5 Ladesäulen entfallen...

bplhkp 20. Jul 2020

Menschen sagen nicht immer die Wahrheit. Sein Weltrettungsgesäusel kann auch nur eine...



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