Abo
  • IT-Karriere:

Elektroautos: Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling

Wohin mit den Akkus von Elektroautos, wenn sich diese nicht mehr zum Fahren eignen? Audi und Umicore haben eine Forschungskooperation für das Recycling der Stromspeicher geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Kraft aus alten Zellen
Neue Kraft aus alten Zellen (Bild: Audi)

Audi und Umicore entwickeln einen geschlossenen Kreislauf für Bestandteile von Hochvoltbatterien. Diese sollen danach wieder nutzbar sein. Audi analysierte dazu die Akkus im Plug-in-Hybrid-Auto A3 E-Tron, definierte Wege für ein Recycling und untersuchte Rückgewinnungsquoten für Kobalt, Nickel und Kupfer. Das Ergebnis: Mehr als 95 Prozent lassen sich wiedergewinnen.

Stellenmarkt
  1. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  2. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal

Nun werden Recyclingkonzepte entwickelt, mit denen die Unternehmen geschlossene Kreisläufe anstreben. Das würde bedeuten, dass die Elemente aus den Akkus in neue Produkte einflössen und weiter genutzt werden könnten.

Audi und Umicore sind nicht die einzigen, die an Möglichkeiten für das Recycling von Autoakkus forschen. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) etwa startete ein Projekt zum Recycling von Lithium-Ionen-Akkus. Ein wichtiger Schritt ist das Zerlegen des Altakkus. Das soll künftig automatisiert und nicht mehr von Hand geschehen.

Dabei sollen neben mechanischen Verfahren wie dem Schreddern auch neue Methoden untersucht werden, etwa die elektrohydraulische Zerkleinerung. Das Projekt Automotive Battery Recycling 2020 (Autobatrec2020) ist auf drei Jahre angelegt und wird von der Europäischen Union gefördert.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Forenforst 30. Okt 2018

Vielen Dank für diesen hochqualitativen Beitrag.


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /