Südkorea: alles auf Wasserstoff

Zwischen Japan und China liegt Südkorea. Von der Halbinsel kommen ausgereifte Elektroautos. Hyundai bringt in diesem Jahr ein Facelift für den Ioniq und ist mit dem Kona Elektro sehr erfolgreich. Da man in Seoul die Exportquoten für Europa festlegt, müssen deutsche Besteller bis zu ein Jahr auf den Kona warten. Hier hat Norwegen die Nase vorn.

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Kia kommt 2019 mit dem e-Niro auf den deutschen Markt und überarbeitet den kastenförmigen Soul. Die Hersteller Kia und Hyundai gehören zusammen, doch legen sie Wert auf eigenständige Auftritte. Gemeinsam haben sie im vergangenen Jahr 4,59 Millionen Autos verkauft, weniger als geplant, doch liegen sie damit auf Platz fünf aller Autohersteller.

Allerdings setzt die Regierung in Südkorea auf die Brennstoffzelle. Mit Subventionen werden Produktion und Vertrieb gefördert. Bis 2022 sollen in dem Land, das grob ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik umfasst, 310 Wasserstofftankstellen entstehen. Hyundai hat mit dem Nexo ein serienreifes Brennstoffzellenfahrzeug im Programm.

Laut Regierungsvorgaben will man bis 2040 auf 6,2 Millionen Pkw, Lkw und Busse mit Wasserstoff im Tank kommen. Die Hälfte der Produktion ist für den Export vorgesehen. Präsident Moon Jae-In erhofft sich von der Technologie einen wirtschaftlichen Aufschwung für sein Land.

Sprung nach Asien

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Der Sprung funktioniert auch in Richtung Asien: Das britische Unternehmen Dyson verlegt seine Zentrale von England nach Singapur. Mit dem Brexit soll das nichts zu tun haben, Firmeninhaber James Dyson ist bekennender Brexit-Befürworter. Das Unternehmen erzielt mit seinen Staubsaugern, Haar- und Handtrocknern die größten Umsatzzuwächse in Asien.

  • Edel: Bytons Showroom in Schanghai (Bild: Byton)
  • Bytons SUV M-Byte (Bild: Byton)
  • Bytons Limousine K-Byte (Bild: Byton)
  • Das Elektro-SUV EX5 von Nio (Bild: Nio)
  • Der Hersteller hat es ganz unbescheiden zum Weltmeister erkoren. (Bild: Nio)
  • Das kleinere Modell EX6 (Bild: Nio)
  • Beide Fahrzeuge haben einen Wechselakku. (Bild: Nio)
  • Nio baut eine eigene Infrastruktur mit Wechselstationen auf. (Bild: Nio)
  • Bytons Fabrik in Nanjing ... (Bild: Byton)
  • ... wurde in weniger als zwei Jahren gebaut. (Bild: Byton)
  • Der Nissan Leaf e+ hat eine größere Akkukapazität als der Vorgänger. (Bild: Nissan)
  • Denis Le Vot, Nissans US-Chef, stellt das IM-Konzept vor. (Bild: Nissan)
  • Das Elektroauto Kia e-Niro - die südkoreanische Regierung bevorzugt aber Brennstoffzellenautos. (Bild: Kia)
Der Nissan Leaf e+ hat eine größere Akkukapazität als der Vorgänger. (Bild: Nissan)

Die britischen Tüftler wollen ab 2021 von Singapur aus ein Elektroauto auf den Markt bringen. Dazu haben sie Roland Krüger bei Nissans Luxusmarke Infiniti abgeworben. Krüger war zuvor für BMW in Tokio, Singapur und München tätig. Der Manager bringt den notwendigen langen Atem für ein Auto-Startup mit: Als erster Deutscher lief er in 49 Tagen allein auf Skiern vom Filchner-Ronne-Schelfeis zum Südpol.

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 Japan: Leaf mit 55 Prozent mehr Akkukapazität
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yumiko 20. Jan 2020

Wenn es einen Standard (CHIN-Norm ^^) gibt und bereits verbreitete Austauschstellen...

schueppi 26. Feb 2019

Ich hatte bis jetzt bei keinem Auto das Gefühl das die Werksangabe falsch ist. Das...

Cavaron 25. Feb 2019

Die Gesetze der Thermodynamik lassen sich auch nicht ändern, trotzdem konnte man...

torrbox 21. Feb 2019

dass die Leser Clickbait hassen und ihn ebenfalls zum Klicken bewegen.



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