Japan: Leaf mit 55 Prozent mehr Akkukapazität

Konkurrenz für deutsche Autobauer kommt bei der Elektromobilität nicht nur aus China. Der japanische Hersteller Nissan hat mit 380.000 verkauften Leafs das erfolgreichste Elektroauto im Programm. Von den Betrugsvorwürfen gegen seinen ehemaligen Verwaltungsratschef Carlos Ghosn ließ sich der Hersteller im Tagesgeschäft kaum ablenken.

Stellenmarkt
  1. Senior IT Systemadministrator (m/w/d)
    ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt
  2. IT-Systemingenieur (m/w/d) Active Directory / Exchange
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Auf der Detroiter Autoshow (NAIAS) zeigten die Japaner mit dem Konzept IM ihre Idee einer sportlichen Elektro-Limousine. Bis 2022 wollen sie sieben weitere Elektroautos ins Portfolio aufnehmen. "Wir setzen ganz auf die drei Grundpfeiler Intelligent Driving, Intelligent Power und Intelligent Integration. Mit dem IM-Konzept bewegen wir uns in Richtung einer nachhaltigen, mobilen Gesellschaft mit Elektroautos, autonomen Fahrzeugen und Konnektivität", sagt Denis Le Vot, Nissans US-Chef.

Im Sommer liefert Nissan die dritte Generation des Leaf aus. Das Elektroauto mit dem Zusatz e+ hat 55 Prozent mehr Akkukapazität. Die 62 kWh sollen für 385 km (WLTP) reichen. Doch Nissan belässt es bei einer passiven Luftkühlung und verbaut auch keinen zusätzlichen Lüfter. Die Zahl der Batteriezellen steigt von 192 auf 288, doch sind sie anders in den Modulen verpackt, so dass die Wärme besser abgeleitet wird.

Zusätzlich soll ein Software-Update den Leistungsabfall bei mehrmaligem Schnellladen am Tag in den Griff bekommen. Der Effekt hat unter dem Namen Rapidgate traurige Berühmtheit erlangt. Nissan limitiert die Zahl der e+ in Europa auf 5.000. Ob das ein Marketingtrick ist, um Begehrlichkeiten zu wecken, oder Ergebnis eines Lieferengpasses beim größeren Akku, bleibt unklar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Elektroautos: Asiaten auf dem SprungSüdkorea: alles auf Wasserstoff 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


yumiko 20. Jan 2020

Wenn es einen Standard (CHIN-Norm ^^) gibt und bereits verbreitete Austauschstellen...

schueppi 26. Feb 2019

Ich hatte bis jetzt bei keinem Auto das Gefühl das die Werksangabe falsch ist. Das...

Cavaron 25. Feb 2019

Die Gesetze der Thermodynamik lassen sich auch nicht ändern, trotzdem konnte man...

torrbox 21. Feb 2019

dass die Leser Clickbait hassen und ihn ebenfalls zum Klicken bewegen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Mozilla: Firefox 95 bringt neuartige Sandbox
    Mozilla
    Firefox 95 bringt neuartige Sandbox

    Die aktuelle Version 95 des Firefox isoliert Code externer Bibliotheken. Und den Browser gibt's im Microsoft Store.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /