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Elektroautobauer: Elon Musk denkt an Börsen-Aus für Tesla

Eine E-Mail an die Angestellten von Tesla hat den Aktienkurs des Elektroautoherstellers so stark beeinflusst, dass der Handel kurzfristig ausgesetzt worden ist: Elon Musk hat in dem Schreiben seine Pläne konkretisiert, Teslas Rückzug von der Börse einzuleiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk
Elon Musk (Bild: Steve Jurvetson/CC-BY 2.0)

Tesla-Chef Elon Musk hat mit einem Tweet und einer konkretisierenden E-Mail an die Belegschaft große Aufregung an der Börse verursacht. Für einen Kurs von 420 US-Dollar pro Aktie erwäge er, Tesla wieder zu einem Privatunternehmen zu machen, teilte Musk mit. Bei diesem Preis pro Aktie würde der Rückkauf über 70 Milliarden US-Dollar kosten, wobei Musk rund 20 Prozent der Aktien hält. Er wolle seinen Anteil behalten und weiterhin Chef des Unternehmens bleiben, betonte der Firmengründer.

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Wegen der starken Kursschwankungen nach Musks Nachricht nahm die Börsenaufsicht die Tesla-Aktie kurzfristig aus dem Handel. Nachdem dieser wieder freigegeben worden war, schloss die Aktie zehn Prozent im Plus. Musk hatte Tesla im Jahr 2010 an die Börse gebracht.

Die endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, schrieb Musk in der E-Mail weiter. Als börsennotiertes Unternehmen sei Tesla starken Kursschwankungen ausgesetzt, die für alle Mitarbeiter, die zugleich Aktionäre seien, eine große Ablenkung darstellen könnten. Die Pflicht, vierteljährlich Bericht zu erstatten, setze Tesla unter enormen Druck, Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise gut für ein Quartal, aber langfristig schädlich seien.

Tesla habe eine langfristige, zukunftsorientierte Mission. "SpaceX ist ein perfektes Beispiel: Es ist weitaus effizienter, und das liegt vor allem daran, dass es sich in Privatbesitz befindet. Das soll nicht heißen, dass es für Tesla Sinn macht, langfristig in privaten Händen zu sein. In Zukunft, wenn Tesla in eine Phase des langsameren, vorhersehbareren Wachstums eintritt, wird es wahrscheinlich Sinn ergeben, zu den öffentlichen Märkten zurückzukehren."

Die Aktionäre könnten Musk zufolge die Wahl haben, Investoren zu bleiben oder ihre Anteile könnten zu einem Preis von 420 US-Dollar pro Aktie aufgekauft werden. Zum anderen will Musk, dass alle Tesla-Mitarbeiter Aktionäre des Unternehmens bleiben, so wie es bei SpaceX der Fall ist. Im Falle einer Privatisierung könnten die Mitarbeiter ihre Aktien weiterhin periodisch verkaufen und ihre Optionen ausüben. Dies würde es ihnen ermöglichen, weiter am wachsenden Wert des Unternehmens teilzuhaben.

Musk unterstrich, es sei nicht geplant, SpaceX und Tesla zusammenzuführen. Beide Unternehmen sollten weiterhin getrennte Eigentums- und Führungsstrukturen haben.

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JackIsBlack 13. Aug 2018

Noch viel interessanter ist, dass sich Verbrenner nicht Tage nach dem Unfall selbst...

Apfelbaum 11. Aug 2018

Ich hab zu danken :-).

SJ 11. Aug 2018

Es gibt keine Vorbestellungen. Ich weiss, dass muss für dich echt hart zu begreifen sein...

SJ 10. Aug 2018

Und deswegen will Musk ja weg von der Börse... zuviel Zockertum dort sondern will...

masel99 09. Aug 2018

Dazu sind auch noch Umsatz und Gewinnziele zu erfüllen von denen Tesla momentan noch...


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