Abo
  • Services:
Anzeige
Tesla Model S in Flammen
Tesla Model S in Flammen (Bild: WTHR/Screenshot: Golem.de)

Elektroauto: Zwei Tote bei Tesla-Unfall mit Akkubrand

Tesla Model S in Flammen
Tesla Model S in Flammen (Bild: WTHR/Screenshot: Golem.de)

In der Innenstadt von Indianapolis ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S gekommen. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Der Unfallverlauf zeigt, welche Probleme für die Feuerwehr durch E-Autos entstehen können.

Eine 27jährige Fahrerin eines Tesla Model S und ihr 44 Jahre alter Beifahrer kamen bei einem schweren Verkehrsunfall in Indianapolis ums Leben. Das Fahrzeug kam nach Augenzeugenberichten mit hoher Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte zum Schluss gegen einen Baum.

Anzeige

Der Unfall war so heftig, dass Fahrzeugteile weggeschleudert wurden und die Räder abbrachen. Das Fahrzeug ging danach in Flammen auf. Dabei soll es auch zu einer Explosion gekommen sein. Ein Augenzeuge, der sich mit seinem Fahrzeug der Unfallstelle näherte, musste beschleunigen, um nicht von den Trümmern getroffen zu werden, teilte er dem lokalen Fernsehsender WTHR mit.

Feuerwehr steht bei Elektroautos vor neuen Herausforderungen

Das Fahrzeug brannte unmittelbar neben einem Haus aus. Feuerwehrleute versuchten, den Brand zu ersticken, was schließlich auch gelang. Sie waren im Löschen von Elektroautos geübt, teilte der Feuerwehrchef Kevin Jones dem Sender mit. Tesla und andere Elektroautohersteller stellen Informationen zum Bergen von Fahrzeugen zur Verfügung, damit sich Feuerwehrleute weder an den Airbags verletzen noch einen Schlag bekommen, wenn sie Elektrofahrzeuge gewaltsam öffnen müssen, um Unfallopfer zu bergen. Einige brennende Akkupakete lagen auf der Straße.

Ob der Autopilot eingeschaltet war, ist nicht bekannt.

2013 hatte es zwei Unfälle mit Tesla-Fahrzeugen gegeben, bei denen der Unterboden durch Gegenstände auf der Fahrbahn aufgerissen und der Akku in Brand geraten war. Den Insassen passierte in beiden Fällen nichts. Der Rechner im Fahrzeug stellte die Beschädigung vielmehr fest, warnte den Fahrer und forderte zum Verlassen des Fahrzeugs auf. Erst danach brach das Feuer aus.

Gepanzerter Akku

Um die Gefahr einer Beschädigung zu verringern, hat sich Tesla dennoch entschieden, einen verstärkten Boden aus einer Titanlegierung einzubauen. Das geschieht mit allen Autos, die ab Anfang März 2014 hergestellt werden. Der Tesla S war schon zuvor mit einem 1,9 cm dicken Aluminiumschild und einem Frontschutz ausgerüstet, der die Aufprallkäfte vom Akku weg lenken soll.


eye home zur Startseite
WolfgangS 08. Nov 2016

Ich verstehs nicht. Ich habe auf der Consumenta "Platz" im S und X genommen (warum die...

gadthrawn 08. Nov 2016

nur dass diese Funken >1000 Grad heiß sein können. Übrigens solltest du an Silvester...

Eheran 07. Nov 2016

Bitte bitte bitte - das Element heißt Lithium. Mit Li-Ion wird praktisch grundsätzlich...

tingelchen 07. Nov 2016

Ah ja... das will ich sehen wie du aus dem Auto raus hüpfst, nach du mit > 100km/h einen...

tingelchen 07. Nov 2016

Nimmst das nächste mal Holz ;D Ja, flüssiges Benzin. Und genau daraus entsteht ein Gas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KRATZER AUTOMATION AG, Unterschleißheim bei Mün­chen
  2. Kreativagentur 1punkt7 GmbH & Co. KG, Berlin, Neubrandenburg
  3. Consors Finanz, München
  4. Haufe Group, Freiburg im Breisgau


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-22%) 46,99€
  2. (-8%) 45,99€
  3. 499,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Singapur kündigt fahrerlose Busse an

  2. Coinhive

    Kryptominingskript in Chat-Widget entdeckt

  3. Monster Hunter World angespielt

    Die Nahrungskettensimulation

  4. Rechtsunsicherheit bei Cookies

    EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung

  5. Schleswig-Holstein

    Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung

  6. Tesla Semi

    Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar

  7. Mobilfunk

    Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend

  8. Bake in Space

    Bloß keine Krümel auf der ISS

  9. Sicherheitslücke

    Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

  10. Angry Birds

    Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Firefox Nightly Build 58 Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks
  2. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Scheinheilig

    Cyber | 04:16

  2. Re: windows 10

    ve2000 | 04:12

  3. Re: Das WWW beginnt zu nerven...

    zwergberg | 04:11

  4. Re: Dabei sollten doch gerade das Wohlbefinden...

    ML82 | 03:56

  5. Re: Skynet jemand vielleicht?

    Hotohori | 03:53


  1. 17:56

  2. 15:50

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:43

  6. 12:50

  7. 12:35

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel