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Das Model 3 verbrennt Geld

Das neue Auto ist für Musk so etwas wie der Markenkern von Tesla. "Es war nie unser Ziel, teure Wagen zu bauen", sagte Musk, als er den Käufern die ersten Model 3 aushändigte. Das Auto kostet in der Grundausstattung 35.000 US-Dollar, viel weniger als der Roadster, das Model S und das Model X. Es ist damit das erste Elektroauto des Herstellers, das für eine breitere Käuferschicht erschwinglich ist, und das Interesse ist groß: Wenige Tage nach der Vorstellung im April 2016 hatte Tesla über 275.000 Reservierungen für das Model 3. Für die Reservierung mussten Interessenten 1.000 US-Dollar hinterlegen.

  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla)
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Tesla Model 3 (Bild: Tesla)
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Die Vorgänger seien so teuer ausgefallen, weil die Produktion so kostspielig gewesen sei. Beim Model 3 habe Tesla auf aufwendige Details verzichtet, wie etwa die versenkbaren Türgriffe des Model S oder die besonders gestalteten Flügeltüren des Model X. "Es gibt in dem Auto nichts, was dort nicht unbedingt sein muss", sagte Musk.

Alles dorthin zu bringen, wo es sein muss, erwies sich für Tesla allerdings als schwierig. Anders als geplant, rollten nur wenige Fahrzeuge aus der Fabrik: bis Ende September magere 260 Stück. Im Oktober kamen noch einmal etwa 180 hinzu.

"Wir verbrennen Geld, als gäbe es kein Morgen"

Der Grund für die Produktionsprobleme bei Teslas Model 3 ist die Fertigung der Akkus, der Schuldige ist Panasonic: Das japanische Unternehmen baut die Zellen in Teslas Akkufabrik, der Gigafactory. Sie werden dann zu Akkupaketen kombiniert. Wie das Auto selbst sollen auch die Stromspeicher automatisch gebaut werden.

Allerdings schaffte es die Anlage nicht, die Zellen richtig in die Pakete einzusetzen. Die Zellen hätten deshalb Arbeiter von Hand einsetzen müssen, sagte Panasonic-Chef Kazuhiro Tsuga Ende Oktober. Sitzen die Zellen zu dicht aufeinander, kann das Akkupack erhitzen und Feuer fangen. Das Problem werde bald behoben, betonte Tsuga, ging aber nicht darauf, wie schnell "bald" sei.

Die Akkufertigung ist ein neuralgischer Punkt: Ohne die Akkus aus der Gigafactory "verbrennen wir Geld, als wenn es kein Morgen gäbe". Das könne Tesla ruinieren, sagte Musk zu Ashlee Vance, dem Autor der Biografie Elon Musk: Tesla, Paypal, SpaceX: Wie Elon Musk die Welt verändert. Der Chef persönlich nahm die Sache in die Hand.

 Elektroauto: War es das, Tesla?Elon Musk, der Zampano 
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ingmar.boos 08. Jan 2018

Meiner Ansicht nach sind die Probleme, die alleine infrastrukturell durch Fahrzeuge mit E...

Phunny 06. Jan 2018

"Die Ideen von Musk sind teilweise schon 60 Jahre alt und lange vorgedacht." und keiner...

Lasse Bierstrom 02. Jan 2018

Genau, einfach klotzen statt kleckern! Immer diese Bedenkenträger, die Amis zeigen wie...

SanderK 02. Jan 2018

Eine gute Frage :-) Wobei die Antwort zu offensichtlich ist.

devarni 02. Jan 2018

Für einen Tesla in der heutigen Art, also ein Model S? Ja vielleicht. Aber bis dahin...


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